St. Gallen, Servette, Sion: Die nächste englische Woche steht bevor
Wieder steht der FC Winterthur vor einer englischen Woche: Am Samstag reist das Team von Trainer Patrick Rahmen gen Osten zum Tabellenzweiten FC St. Gallen. Schon am Dienstag dann geht es weiter auf der Schützenwiese mit dem Heimspiel gegen Servette. Und zum Abschluss wartet das Auswärtsspiel in Sion. Die Lage ist weiterhin ungemütlich, aber nicht hoffnungslos!
Die schlechte Nachricht: Der FC Winterthur liegt immer noch auf dem letzten Platz. Aber es gibt auch eine gute: Der Abstand auf die Grasshoppers, die vor dem FCW auf dem Barrageplatz liegen, ist trotz der Niederlage gegen den souveränen Tabellenführer Thun nicht grösser geworden. So gilt es, in den verbleibenden zwölf Spielen sieben Punkte aufzuholen. Das ist möglich, und wir sind überzeugt: Das werden wir auch schaffen!
Aber es ist klar: Dem FCW bläst ein eisiger Wind entgegen. Die Mannschaft steht unter Druck, weil sie gewinnen muss, aber zurzeit trotz allen Bemühungen keine Punkte holt. Die Fans machen sich Sorgen, ein kleiner Teil von ihnen fängt an, sich mit negativen Kommentaren in den sozialen Medien von der Mannschaft abzuwenden. Das ist hart, aber bis zu einem gewissen Punkt auch nachvollziehbar und gehört zum Fussball und allgemein zum Spitzensport dazu.
Doch Aufgeben ist keine Option! Das betonte Cheftrainer Patrick Rahmen auch am Mittwochabend nach der Niederlage gegen die Berner Oberländer nochmals vor den Medien. Er hat recht: Solange es rechnerisch möglich ist, den Ligaerhalt zu schaffen, gibt es trotz der misslichen Lage keinen Grund zur Resignation. Der Teamgeist ist nach wie vor intakt, das Gros der Fans steht immer noch treu hinter ihrer Mannschaft. Diese beiden Tatsachen sind entscheidende Grundvoraussetzungen, damit der Klassenerhalt überhaupt geschafft werden kann.
Gerade die unerschütterliche Grundeinstellung der Fans und der daraus resultierende positive Support sind in schwierigen Zeiten wichtig. Für die unermüdliche Unterstützung, die treue Anwesenheit an den Heim- und Auswärtsspielen, die Emotionen und das rotweisse Herzblut gebührt den FCW-Fans immer wieder ein grosses Dankeschön!
Die Mannschaft und der Trainerstaff arbeiten jeden Tag hart, um das Ziel, das wir alle zusammen anstreben, zu erreichen: Wir wollen auch nächste Saison in der Super League spielen! Dazu müssen wir aber Tore schiessen, Gegentore vermeiden, Spiele gewinnen, Punkte holen. Das können am Schluss nur diejenigen, die auf dem Platz stehen. Das weiss auch die Mannschaft.
Die nächste Gelegenheit bietet sich am Samstag in St. Gallen. Die Ostschweizer haben die letzten fünf Spiele nicht mehr verloren, sind aber zuhause nicht mehr so unwiderstehlich (7 Siege, 5 Niederlagen).
Schon am Dienstag geht es weiter auf der Schützenwiese: Gegner ist der Servette FC, der als Drittletzter weit weg von seinen ambitionierten Zielen ist. Im November hat der FCW die Grenats zuhause in einem intensiven Duell 4:2 geschlagen...
Doch vorerst ist der Fokus gen Osten gerichtet: Rot ist die Liebe, gross ist der Glaube, grün die Hoffnung. Vorwärts Winterthur, auf nach St. Gallen und dann am Dienstag auf die Schützenwiese!