Jetzt erst recht: In zwei Heimspielen den beiden Tabellenführern trotzen!
Zum Abschluss der beiden englischen Wochen kann der FC Winterthur zweimal zuhause antreten. Die beiden Duelle auf der Schützenwiese haben es in sich: Zuerst kommt mit dem FC St. Gallen der Tabellenzweite, nur drei Tage später dann ist der FC Thun zu Gast, der in seiner ersten Saison nach dem Aufstieg so überraschend wie souverän die Tabelle anführt. Auch wenn dem FCW der Wind scharf ins Gesicht bläst, glauben wir nach wie vor mit Überzeugung an den Ligaerhalt! Ein Sieg im Nachtragsspiel gegen St. Gallen würden den Abstand auf GC auf vier Punkte verringern – und wieso sollen die Überflieger aus dem Berner Oberland nicht auch mal straucheln?
Ja, klar, wer wie der FCW als Tabellenletzter im Wankdorf gegen selber im Elend steckende Young Boys 1:6 abgewatscht wird, darf nicht damit rechnen, dass die Fussballwelt an ihn glaubt und die Wettquoten in den nächsten Runden auf Sieg stehen. Erst recht nicht, wenn die kommenden Gegner die beiden aktuellen Tabellenführer sind.
Wir sehen das trotzdem anders: Gerade weil niemand an uns glaubt, ist eine Überraschung möglich! Der FCW trägt zwar nach wie vor die rote Laterne, doch die Mannschaft von Patrick Rahmen ist intakt und hat kürzlich mit Erfolgen gegen Lausanne und Lugano auf heimischem Rasen gezeigt, was sie eigentlich kann. Der FCW ist kein Kanonenfutter, wenn er seine Qualitäten ausspielt, ist alles möglich. Das Problem: Ihm fehlt zurzeit die Konstanz – sowohl im verfügbaren Personal wie auch in der Leistung.
Auch gegen YB war die Absenzenliste lang: Dansoko, Diaby, Durrer, Lüthi, Momoh, Rohner, Stillhart und Ulrich sind verletzt, Zuffi ist immer noch krank und Cueni gesperrt. Dafür konnten viele Nachwuchstalente profitieren: Tibault Citherlet (20), Rhodri Smith (19) und Andrin Hunziker (22) spielten wieder von Anfang an, erstmals in der Startelf stand auch Leandro Maksutaj (18), während Sambou Camara (18), Tobias Okafor (19) und Elias Maluvunu (21) zu Teileinsätzen kamen. Auch Antonio Spagnoli (20) und Ledjan Sahitaj (22) sassen in Bern auf der Bank.
Die zahlreichen Ausfälle und die Jugendlichkeit im Kader machen es Trainer Rahmen nicht einfach. Erfreulich war immerhin das Startelf-Debüt des routinierten Innenverteidigers Mirlind Kryeziu sowie die Tatsache, dass wenigstens Nishan Burkart wieder für einen Teileinsatz zur Verfügung stand.
Ticketverkauf und -rückgabe
Die Eintrittsbillette für die ursprüngliche Partie gegen St. Gallen bleiben für das Mittwochsspiel gültig, können aber auch retourniert werden (Mail an tickets@fcwinterthur.ch). Wer seine Saisonkarte freigegeben hat, am Nachtragsspiel nun aber doch dabei sein kann, soll sich bitte ebenfalls per Mail an tickets@fcwinterhur.ch bei uns melden. Auch für das Spiel gegen den FC Thun gibt es noch Tickets. Der Vorverkauf läuft online über fcwinterthur.ch und physisch im FCW-Fanshop in der Altstadt.
Wie heisst es so schön: Wir halten zusammen – in guten wie in schlechten Zeiten. Und erst recht in schwierigen Phasen, aus denen man nur gemeinsam rauskommt. Lasst uns auf der Schützi die Wende einläuten – mit unbedingtem Willen, Teamspirit und Kampfgeist sowie einer unwiderstehlichen Heimkulisse mit den besten Fans der Welt! Vereint mit viel Herzblut zum Klassenerhalt!