Start in die entscheidende 2. Phase der Mission Ligaerhalt!
Der Auftakt in die Rückrunde ist für den FC Winterthur speziell: Am Mittwoch tritt er im Wallis zum Nachtragsspiel gegen den FC Sion an. Am Samstag dann folgt der offizielle Start mit einem Heimspiel gegen den FC St. Gallen, der die erste Meisterschaftshälfte überraschend auf dem zweiten Tabellenplatz beendet hat. An beiden Partien wird mit einer Schweigeminute den Brandopfern von Crans-Montana gedenkt. Nichtsdestotrotz wird der FCW alles daran geben, wichtige Punkte für den Ligaerhalt zu sammeln.
Die Winterpause ist vorbei, der FCW ist am letzten Samstag aus dem einwöchigen Trainingslager zurückgekehrt und bereitet sich seither auf der heimischen Schützenwiese auf den ersten Ernstkampf vor. Die Woche in der Südtürkei hat sich gelohnt: Während bei uns der Winter doch noch Einzug gehalten hat, konnten Mannschaft und Betreuerstab bei besten Bedingungen (Wetter, Trainingsinfrastruktur, Hotel) intensiv arbeiten und als Team noch näher zusammenrücken. Ausser der verletzte Dario Ulrich und die beiden kurz vor der Abreise erkrankten Luca Zuffi und Basil Stillhart waren alle dabei – auch die beiden Nachwuchstalente Sambou Camara (18) und Henrik Fehr (15).
Während der offizielle Start der Super-League-Rückrunde auf das kommende Wochenende angesetzt ist, gilt es für den FCW schon am Mittwoch ernst: Auf dem Programm steht das Nachholspiel gegen den FC Sion. Nötig wurde die Neuansetzung im Wallis, weil am ursprünglich vorgesehen Datum kurz vor Weihnachten acht Winterthurer Spieler an Grippe erkrankt waren. Das Reglement der Swiss Football League erlaubt in solchen Notfällen eine Spielverschiebung.
Das Duell am Mittwochabend im Tourbillon steht nun leider unter einem traurigen Stern: Nach der verheerenden Brandkatastrophe in der Walliser Ortschaft Crans-Montana mit 40 Toten und 116 Verletzten steht der ganze Kanton unter Schock. Es ist deshalb selbstverständlich, dass vor dem Anpfiff zum ersten Heimspiel des FC Sion so kurz nach dem tragischen Ereignis eine würdige Trauerzeremonie stattfinden wird. Auch wenn es in solchen Momenten schwerfällt, über sportlichen Erfolg zu reden: Der FCW wird alles daran setzen, um möglichst viele Punkte aus dem Wallis zu entführen. Schliesslichlich geht es um den Ligaerhalt, den sich der FCW wie jede Saison zum Ziel gesetzt hat.
Auch am Wochenende beim offiziellen Auftakt in die Rückrunde wird es in allen SFL-Stadien vor dem Spielanpfiff eine stille Trauerminute geben. Der FCW wird am Samstag auf einen FC St. Gallen treffen, der in der Tabelle als Überraschungszweiter überwintern konnte und entsprechend mit einem guten Gefühl auf die Schützenwiese kommen wird. Die Heim-/Auswärtsbilanz der Ostschweizer ist ausgeglichen: Sie sind nicht mehr so unwiderstehlich heimstark, dafür auf fremden Plätzen erfolgreicher geworden. Doch wir alle wissen: Das Gefühl erweist sich gerade im Fussball des Öfteren als unverlässlicher Partner. So hat zwar der FCW in der Vorrunde in St. Gallen 0:5 verloren, seit dem Aufstieg aber fünf von sechs Heimspielen gewonnen.
Der FCW, der mit unverändertem Kader in die Rückrunde startet, will gerade auf der Schützenwiese seinen Gegnern nichts schenken – egal, wo sie in der Tabelle stehen. Für ein effektives Bollwerk Schützenwiese brauchen wir aber auch unsere Fans: Lasst uns gemeinsam um jeden Punkt für den Ligaerhalt kämpfen. Vorwärts Winterthur!