Sechs schwarze Minuten, eine rote Karte und eine frühe Verletzung
Der FCW wehrt sich über eine Stunde in Unterzahl, muss sich aber gegen den Tabellenführer Thun klar 1:4 (1:3) geschlagen geben. Die vorentscheidenden Szenen fallen innert sechs Minuten.
Es lief von Beginn weg nicht gut für den FCW. Théo Golliard, der sich unter Trainer Patrick Rahmen zu einer wichtigen Figur im Mittelfeld entwickelt hat, musste den Platz bereits in der 8. Minute ohne Fremdeinwirkung verletzt verlassen. Für ihn kam der junge Elias Maluvunu. Damit waren die ursprünglichen Winterthurer Wechselpläne bereits über den Haufen geworfen. Kurz darauf blieb auch Stefanos Kapino angeschlagen sitzen, er konnte aber zum Glück weiterspielen. Der FCW bekam in der Folge zusehends Mühe, ins Spiel zu kommen, resp. das Angriffsspiel der Thuner früh und konsequent zu unterbinden.
Entscheidend waren der Doppelschlag der Thuner in der 20./22. Minute sowie die rote Karte vier Minuten später gegen Captain Remo Arnold, nachdem er als letzter Mann seinen Gegner am Trikot zurückgehalten hat. Mit einem Mann weniger gelang dem FCW zwar der zwischenzeitliche Anschlusstreffer, aber zu mehr reichte es am heutigen Abend auf der Schützenwiese trotz treuer Heimkulisse nicht. Zu gross war die Hypothek der frühen sechs schwarzen Minuten.
Tore: 20. Meichtry 0:1, 22. Rastoder 0:2, 38. Hunziker (Diaby) 1:2, 43. Roth 1:3, 95. Ibayi 1:4.