Kantonsderby: FCW vs. GC 2:1 (0:0)

Montag, 10.05.2021, 20.00 Uhr, Stadion Schützenwiese



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Nach dem Spiel:

Der FCW gewinnt auch das zweite Kantonsderby der Rückrunde 2:1 (0:0). Rotweiss hat sich den Sieg gegen den Tabellenführer mit einer konzentrierten, kämpferisch und spielerisch guten Leistung verdient. In der 1. Halbzeit liess der FCW nichts zu, GC hatte keine nennenswerten Chancen. In der zweiten Halbzeit dann spielte der FCW zwei sehenswerte Tore heraus. Zudem musste GC-Innenverteidiger Toti in der 55. Minute vor dem eigenen 16er zu einem Notbremse-Foul begehen und sah dafür in der 62. Minute direkt Rot. Das 2:0 durch Aussenverteidiger Adrian Gantenbein war dann die logische Konsequenz aus dem Raumgewinn durch die Rote Karten und dem konsequenten Nachsetzen der Winterthurer.  In der Schlussphase wurde es nochmals heiss, weil die ideenlosen Grasshoppers den Anschlusstreffer erzielten und das Team in der laufenden Saison oftmals die (entscheidenden) Goals in der Nachspielzeit erzielten.
Torschützen für den FCW: 54. Samir Ramizi (Buess) 1:0, 66. Adrian Gantenbein (Buess) 2:0.

 

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Vor dem Spiel:

Endlich wieder Zuschauer*innen: 100 Personen dürfen wir ins Stadion lassen. Das Angebot gilt im Moment exklusiv für Sponsor*innen und Saisonabobesitzer*innen (gegen Voranmeldung, die 100 Personen werden ausgelost).

 

Das Heimspiel wird präsentiert von:
Corti AG, Klosterstrasse 19, Winterthur

 

Den Favoriten ärgern, Kantonsderby gewinnen

Die Kantonsderbys in der Challenge League sind auch in dieser Saison spannend. Zweimal gewann GC 3:2, zuletzt siegte der FCW 1:0. Das vierte Prestigeduell könnte nach zwei Saisons das letzte sein, denn GC ist Leader und muss als Favorit und Ligakrösus mit chinesischem Kapital aufsteigen. Doch die Meisterschaft ist noch nicht entschieden, und der FCW will die Hoppers unbedingt nochmals schlagen. 

Auch wenn der Grasshopper-Club gemessen an seinem Erfolg nur noch ein Schatten früherer Zeiten ist: Er gehört immer noch zu den grossen Namen im Schweizer Fussball und ist für die Challenge League der Goliath unter den zehn Klubs – nicht zuletzt, weil die neuen Besitzverhältnisse zumindest auf dem Papier grosse Möglichkeiten bieten. Ob das Zauberwort „China“ tatsächlich greift und wie wohlwollend die Öffentlichkeit das internationale Engagement längerfristig aufnimmt, wird sich erst noch zeigen müssen. Um dies zu erfahren, müssen die Grasshoppers aber erst einmal den „Gump“ in die oberste Liga schaffen. Dass der sportliche Erfolg in der Challenge League auch mit einem klingenden Namen und chinesischem Kapital keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt der Fall GC nur zu gut.

Letzte Saison nach der 0:6-Klatsche gegen den FCW kläglich gescheitert, führt der Favorit jetzt zwar die Tabelle seit der neunten Runde ununterbrochen an. Doch die Souveränität wird dem Team des portugiesischen Trainers João Carlos Pereira immer wieder mal abgesprochen. Viele entscheidende GC-Tore fielen erst in den allerletzten Spielminuten. Zuletzt gab es zwei 1:2-Niederlagen in Folge gegen Aarau und Stade-Lausanne-Ouchy, während der schärfste Verfolger Thun drei Runde vor Schluss nochmals bis auf drei Punkte herankommen konnte.

Unabhängig vom Tabellenstand will der FCW im letzten Kantonsderby der Saison nochmals punkten. Die Partien zwischen den beiden Rivalen sind allesamt knapp ausgegangen: Zum Saisonstart siegte GC im Letzigrund 3:2 – dank einer sehr guten Schlussphase wäre ein Punkt für den FCW verdient gewesen. Im Februar auf der Schützi hätte der FCW gewinnen müssen, verlor aber durch ärgerliche Eigenfehler 2:3. Im März dann siegte er dank einer der besten Saisonleistungen hochverdient 1:0. Ein zweiter Sieg wäre nicht nur Balsam für die geplagte FCW-Seele, sondern könnte auch die Meisterschaft zwei Runden vor Schluss nochmals spannend machen. (mö)


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