Neujahrshock: Gemeinsam in die Rückrunde

7. Januar 2020



Traditionell zum Jahresbeginn lud der FCW seinen ganzen Trainerstab/Staff ein, um gemeinsam in einem ungezwungenen Rahmen ins neue Jahr und in die Rückrunde zu starten. Erstmals dabei waren neben der Nachwuchsabteilung und dem Challenge-League-Team auch die Verantwortlichen des Frauenteams und des FCW Brühlgut.

Über 50 Männer und Frauen konnten Nachwuchschef Roger Etter, Sportchef Oliver Kaiser und Geschäftsführer Andreas Mösli am Montagabend, 6. Januar, zum FCW-Neujahrshock begrüssen. Der Brauch, der dieses Jahr zufällig auf den Dreikönigstag fiel, wird auf der Schützenwiese seit vielen Jahren gelebt – anfänglich um im übersichtlichen Rahmen bei „Chäs und Gschwelti“ des GeFü die Rückrunde der Nachwuchsabteilung einzuläuten. Seither ist der FCW in allen Belangen stark gewachsen, die Libero Bar reicht nicht mehr für diese gesellige Runde.

Der Hock fand deshalb in der Waldschenke statt, die früher der lokalen Arbeiterschaft als Naherholungsort diente und heute für Anlässe gemietet werden kann (www.waldschenke-winterthur.ch). Gemeinsam spazierte die bunte FCW-Truppe beim Eindunkeln von der Schützenwiese über den Brühlberg, durch den Wald, bis zur Waldschenke am Waldrand in Wülflingen, wo sie die beiden „Beizer“ U18-Trainer Vittorio Caruso und Footeco-Leiter Metin Sengör sowie der engagierte Grilleur, der ehemalige Top-Schwinger Thomas Blatter, bereits erwartete.

Erstmals dabei waren diesmal neben der Nachwuchsabteilung und der Profiabteilung auch die Verantwortlichen des Frauenteams und des FCW Brühlgut (für Menschen mit Beeinträchtigung). „Geniesst es: In dieser Zusammensetzung sehen wir uns nie mehr“, scherzte Andreas Mösli vor versammelter Runde, als er am Ende des Abends zum historischen Gruppenfoto lud. Tatsächlich sehen sich die Trainer/innen und Betreuer/innen im Fussballalltag nie in dieser fast vollzähligen Besetzung. Zu verschieden sind die Trainingszeiten und -orte der einzelnen Teams. Zu ausgefüllt die Agenden und Arbeitstage der Ausbildner/innen, von denen nur die wenigsten Vollzeit beim FCW angestellt sind und die meisten noch einem anderen Broterwerb nachgehen.

Roger Etter nutzte deshalb die günstige Gelegenheit und bedankte sich für den grossen Einsatz der Ausbildner/innen, die alle viel Herzblut und Engagement zeigen und trotz der vergleichsweise bescheidenen Möglichkeiten, die der FCW hat, sehr professionell arbeiten. Oliver Kaiser verwies denn auch zu Recht auf den Profibereich: „Es ist kein Zufall, dass wir immer wieder neue Talente im Eins integrieren können.“ Nicht umsonst gilt der FCW seit Langem als Talentschmiede, die mit vergleichsweise kleinem Budget überdurchschnittlich viele Talente hervorbringt, die sich im Spitzenfussball etablieren können.

 

Bitte warten