Alles gegeben und gekämpft auf Augenhöhe

1. November 2018



Liebe Fans, Spieler, Helfer/innen im Hintergrund und alle, die irgendeinen Beitrag an das grosse Cup-Fussballfest geleistet haben

Zwar hat es einmal mehr leider nicht zum Sieg gegen den Goliath FC Basel 1893 gereicht. Das ärgert mich persönlich als Fan und Funktionär zwar sehr. Aber im Namen des FC Winterthur möchte ich mich trotzdem bei Euch allen für den (abgesehen vom Resultat) einmal mehr sehr gelungenen Abend in unserem Stadion Schützenwiese bedanken.

Unser Konzept, unsere Kultur und unser altehrwürdiges Stadion haben wieder mal gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Für den Fussball. Für unsere Region. Für die Menschen, die hier leben.

Unsere Mannschaft hat alles gegeben, kämpfte auf Augenhöhe gegen den Zweiten der Raiffeisen Super League und musste sich am Schluss nur knapp geschlagen geben. Bezeichnend ist das starke Bild von Fotograf Simon Walser mit Luca Radice.

Auch unsere Helfer/innen im Hintergrund (Catering, Platzdienst, Security etc.) haben einen super Job gemacht! Ohne diese fleissigen Bienen (rund 200 waren es diesmal) wäre ein solcher Anlass nie möglich.

Auch das Vorspiel war einzigartig und ganz FCW-like: Unser neues offizielles Team FC Winterthur Brühlgut (für Menschen mit Beeinträchtigung) schlug sich tapfer gegen das routinierte Dreamteam des FC Basel. Die 4:0-Niederlage war dabei nebensächlich. Am Schluss zählte nur die Botschaft, und die kam gut an: Wir alle sind Fussball.

Die Zuschauerzahlen geben uns recht: 1400 waren am Achtelfinal-Mittwochabend in Wil (gegen Thun), 2300 in Nyon (gegen YB), 3500 bei Red Star (gegen den FCZ) – und 8400 auf der Schützenwiese (nur der Gästesektor war mit 800 Fans nicht ausverkauft). Das gibt uns die Zuversicht und die Power, weiterhin alles zu geben. Für das Prädikat „erstklassig zweitklassig“. Für den Traum und die Vision nach mehr.

Realpolitisch gehts am Sonntag gleich weiter: Um 15.00h empfängt der FCW den FC Rapperswil-Jona. Am Freitag darauf, um 20.00h, wird der Tabellenführer Servette FC auf der Schützenwiese zu Gast sein. Kommt ebenfalls wieder zahlreich und lautstark und unterstützt den FCW. Wie heisst es so schön: Enough is not enough.

Andreas Mösli
FCW-Geschäftsführer

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