Cup: SR Delémont vs. FC Winterthur 0:6 (0:1)

Samstag, 14.08.2021, 20.00 Uhr, La Blancherie (Cup 1/32-Final)



Nach dem Spiel:

Pflicht professionell erfüllt: Der FCW gewinnt den Cup-Fight gegen die SR Delémont mit Geduld und dem nötigen Torhunger in der zweiten Halbzeit diskussionslos 6:0 (1:0). Delémont hielt in der ersten Halbzeit tapfer mit, spielte mit viel Einsatz, war in der Defensive gut organisiert und hatte mit einem Kopfball sogar die erste Chance. Danach beherrschte der FCW das Spiel, liess hinten nichts anbrennen und kam zu einigen Torchancen, die aber abgesehen von einem Foulelfmeter, den Gabriel Isik herausgeholt hatte, nicht verwertet werden konnten. In der zweiten Halbzeit zog der FCW geduldig sein Spiel weiter, die Kräfte des Gegners schwanden (abgesehen von einem Pfosteschuss beim Stand von 5:0 gab es für die SRD keine nennenswerte Torchance mehr) – der FCW nutzte die Überlegenheit zum klaren Resultat. Neben der professionellen und soliden Leistung war aus Sicht des FCW erfreulich: Der Torhunger der eingewechselten Offensivkräfte, die in der lettzen Viertelstunde noch für drei Treffer sorgten.
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Am Sonntagabend hat die Losfee bereits die Paarungen für den 1/16-Final vom 17.-19. September bestimmt. Der FCW muss wieder in die Romandie, und zwar nach Genf zum Traditionsverein Etoile Corouge, der zurzeit in der Promotion League spielt.
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Torschützen gegen die SRD: 32. Buess, 53. Baak, 62. Isik, 76. Ballet, 79. Volkart, 86. Ballet.
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Vor dem Spiel:

Das Spiel in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups findet ohne Covid-Zertifikat statt – d.h. mit einer Kapazitätsbeschränkung von 1000 Personen. Gästefans sind im Stadion La Blancherie aber erwünscht, 150 Tickets sind am Machtag für sie reserviert.

Anders als der FC Schaffhausen heisst der SR Delémont die Fans des FC Winterthur ausdrücklich willkommen, obwohl auch der 1.-Liga-Klub beim Cup-Fight ohne Zertifikat maximal 1000 Personen im Stadion haben darf: 150 Tickets (à 12.-) sind am Matchtag bis 15 Minuten vor Anpfiff des Spiels an der Kasse beim Gästeeingang (Seite Eishalle) reserviert.

Da keine organisierte Fanreise in den Jura vorgesehen ist, müssen sich die FCW-Fans selber auf den Weg machen. Möglich ist dies mit den öV –  eine mögliche Zugverbindung: 16.54h ab Winterthur, 19.17h in Delémont, Fussmarsch zum Stadion ca. 10 Minuten – oder mit Autos. Mit der Bahn ist eine Rückreise um 22.23h möglich, Ankunft in Winterthur 0.32h (umsteigen in Basel und Zürich) – bei einer Verlängerung dauert dann die Heimreise ab 23.23h ebenfalls über Basel und Zürich eine gute Stunde länger.

Getreu dem Motto „You’ll never walk alone“ werden die Verantwortlichen des FCW und der Fanverantwortliche Martin Freuler vor Ort sein.

 

Sportlich:

FCW-Cheftrainer Ralf Loos wird für den Cup-Fight sicher zwei Umstellungen machen müssen: Captain Granit Lekaj ist vom letzten Cup-Wettbewerb gelb-gesperrt – ihn wird in der Innenverteidigung wohl Florian Baak ersetzen. Thibault Corbaz wird im Mittelfeld aller Voraussicht nach zu seinem Startdebüt kommen – anstelle von Gezim Pepsi, der bekanntlich wegen eines Kreuzbandrisses für geraume Zeit ausfallen wird.

Das aktuelle Team des SR Delémont ist schwierig einzustufen, da die Meisterschaft 2021/22 in der 1. Liga erst eine Woche nach dem Cup-Fight startet. Der Gegner aus dem Jura ist aber sicher nicht zu unterschätzen. So mancher Challenge-Ligist hat sich an einem 1.-Ligisten schon die Zähne ausgebissen, auch der FCW bekam die Heimstärke der Jurassier mehrmals zu spüren.

Für FCW-Fans ist der Klub aus dem Jura kein Unbekannter. Bis zur Einführung der 10er-Liga 2012 spielte die SR Delémont wacker in der Challenge League, stieg danach in die Promotion League ab und spielt aktuell in der 1. Liga Gruppe 2. Im Cup trafen die beiden Vereine zweimal aufeinander – mit unterschiedlichem Erfolg: Im August 2015 gewann der FCW unter Jürgen Seeberger gegen die auch damals in der 1. Liga wirkenden Jurassier 1:0. Massgeblich waren zwei Szenen: Joâo Paiva schoss Mitte zweiter Halbzeit das Tor, Goalie Matthias Minder wehrte zwei Minuten vor Schluss einen Penalty ab. Zwei Jahre später führte Umberto Romano den FCW nach Delsberg. Nach neun Minuten lag Winterthur 0:2 zurück, am Ende verloren wir nach einer schwachen Leistung 2:4.

Grund genug, konzentriert und voller Energie in diesen Cup-Fight zu gehen. Alte Rechnungen sollte man so schnell wie möglich begleichen, am besten in der 1. Hauptrunde der neuen Cup-Kampagne.


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