FC Winterthur vs. FC Wil 1:0 (1:0)

Samstag, 10.04.2021, 18.15 Uhr, Exil im Bergholz/Wil



 

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Erster Heimsieg im Exil: Der FCW gewinnt das spezielle Regioderby in Wil gegen den FC Wil 1900 1:0 (1:0). Torschütze in der 11. Minute: Samuel Ballet.

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Das Spiel wird präsentiert von:
Hammer Baubedarf AG, Industriestrasse 24, Winterthur

 

Jetzt sind Charakter und absoluter Wille gefragt

Unser FCW spielt am Samstag sein „Heimspiel“ in Wil gegen den… FC Wil. Ausgerechnet! Doch mag diese Konstellation noch so absurd sein: Spätestens seit Dienstagabend, nach der ärgerlichen Cup-Niederlage in Aarau, dürfen wir keinen Raum mehr bieten für Ausreden. Ein Sieg gegen Wil ist auch eine Frage des Willens.

Es gibt Momente im Leben, da fängt man sich an im Kreis zu drehen. Da wandeln sich Argumente, die auf Fakten basieren, zu Rechtfertigungen und schliesslich zu Ausreden. Dann geht es plötzlich nicht mehr um Problembewältigung, sondern um die Frage: Wer ist schuld an meiner Krise? Und die fatalste aller Antworten ist: Ich selber sicher nicht!

So schafft man sich ein Alibi. Aber sicher kein Erfolgserlebnis.

So banal es klingt: Aber der FCW läuft momentan Gefahr, sich im Sog dieser Spirale nach unten ziehen zu lassen – und die ausgezeichnete Ausgangslage endgültig zu verspielen, welche die Mannschaft sich trotz diverser Hürden durch gute Leistungen selber geschaffen hatte. 

Fakt ist: Vom zweiten Tabellenplatz, den wir im Januar mit nur vier Punkten Rückstand auf den Leader GC inne hatten, ist nichts mehr übrig geblieben. Auch vom glanzvollen 6:2-Sieg im Cup gegen Basel können wir uns nach der blutleeren Leistung vom Dienstag nichts mehr kaufen.

Verlieren kann man in dieser Liga gegen jeden. Das wissen wir alle, weil es auch allen Teams passiert. Die Frage ist nur: Wie? Sicher nicht so, wie wir es gegen Chiasso oder Aarau getan haben.

Verständlich ist deshalb, dass die Fans nicht mehr bedingungslos jubeln. Der Tenor in den Sozialen Medien war deutlich: Wo bitteschön war im vom FCW angekündigten Cup-Fight der Fight? 

Tja, liebe Fans, manchmal kämpft man halt nicht gegen den Gegner, sondern mit sich selbst.

Darum müssen wir nun alle anpacken. Zuallererst und an vorderster Front die Spieler, aber auch der Staff und alle, die für den FCW arbeiten. Jetzt sind Charakter und absoluter Wille gefragt. Jede/r muss in seinem Einflussbereich Verantwortung übernehmen, damit der FCW wieder auf die Siegerstrasse zurückkehrt.

Als erstes gilt es, die besagte Negativspirale zu durchbrechen und die Rasenfrage aus den Köpfen zu streichen. Aus dem, was man hat, das Beste machen: Das war immer die Stärke des FCW. 

Wir haben nicht nur auf dem Papier ein gutes Team. Wenn wir den Fokus nach unten richten und den Kampf annehmen, wird der Erfolg zurückkehren. (mö)


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