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11.03.2017, 14:07 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Hoffnung auf ein Schaffhauser Duo

LANDBOTE: Der Abstiegskampf des FCW geht am Sonntag gegen den Tabellenzweiten Neuchâtel Xamax weiter. Erstmals spielen die alten Schaffhauser Kumpane Marco Mangold und Gianluca Frontino für ihren neuen Klub zusammen.

 

Gegen die direkten Rivalen hat der FCW in diesen ersten Fussballwochen 2017 dramatisch wenig gepunktet: Dem 2:1 gegen den FC Wohlen stehen das 1:4 in Chiasso, das 0:2 in Schaffhausen und das 0:1 in Baulmes gegen den FC Le Mont gegenüber. Hinzu kam das 1:4 gegen Servette, die – mit fünf Siegen aus fünf Spielen – klar beste Mannschaft des Frühjahrs.Gegen die minder begabten Teams der Liga so schlecht abgeschnitten zu haben, liess den FCW das prioritäre Ziel dieses Frühjahrs verpassen: sich möglichst rasch und geräuschlos vom Tabellenende abzusetzen. Also ist er jetzt als Tabellenletzter nominell die gefährdetste aller Mannschaften. Und genau jetzt geht es gegen die bestklassierten Teams der Liga, morgen gegen Xamax, den Zweiten, in einer Woche gegen den FCZ, den unangefochtenen Leader.

Es ist – trotz des glorreichen Zwischenspiels gegen die Young Boys – definitiv die Zeit angebrochen, da es nicht mehr darum geht, den Abstiegskampf rhetorisch anzunehmen, «sondern es auf dem Platz zu zeigen», wie es der neue Trainer Umberto Romano formuliert. Genauso sagt er immer wieder, dass er keine Mannschaft haben will, die «zu brav» ist, die sich «zu wenig wehrt». Und die sich, auch wenn es noch 13 Runden sind, allzu lange Zeit nimmt, mit dem regelmässigen Punkten zu beginnen. «Der FCZ ist das beste Beispiel», sagt er, «was passieren kann, wenn man die Gefahr unterschätzt.»

Gegen Xamax wird die Startelf wieder deutlich anders aussehen als zuletzt gegen Le Mont. Gründe dafür sind zum einen die Sperre für Guillaume Katz und die Adduktorenprobleme von Patrik Schuler. Demgegenüber kann Skorer Silvio wieder eingesetzt werden. Mit Katz, Schuler, dem nach nur zwei Einsätzen unter neuer Führung schon wieder ausfallenden Gianluca D’Angelo und dem Langzeitverletzten Daniele Russo fehlen also gleich vier Innenverteidiger. Die Konsequenz wird sein, dass der FCW erstmals unter Romano und Dario Zuffi mit einer Viererabwehr, also mit nur zwei Innenverteidigern, spielt.

Nach zweieinhalb Jahren

Markantester Punkt ist aber dieser: Es kehrt Marco Mangold als «Sechser» ins zentrale Mittelfeld zurück, es spielt in offensiver Rolle als «Zehner» vor ihm die letzte Neuerwerbung, Gianluca Frontino. Ausgerechnet zwei altgediente Schaffhauser tragen also die Hoffnungen des FCW, die Problemzone zu verlassen. Die beiden Kumpane spielten von 2011 bis 2014 beim FCS, in dieser Zeit stiegen sie zweimal auf, von der 1. Liga über die Promotion League bis in die Challenge League – und dort in die weitere Spitzengruppe. Danach gingen sie zusammen zum FC Thun in die Super League. Dort spielten sie zwar keine Sekunde zusammen, ehe Mangold nach einem Jahr auf die Schützenwiese kam und Frontino ein halbes Jahr später nach Schaffhausen zurückkehrte.

Zuletzt zusammengespielt haben sie also noch als Schaffhauser. Den letzten gemeinsamen Match machten sie am 3. Mai 2014, als sie auf der Breite gegen den FC Wil verloren, nachdem Frontino das 2:2 geschossen hatte. Begonnen hatte die Zusammenarbeit am 7. August 2011, als Frontino nach einem erfolgreichen Aufbaujahr bei der Schaffhauser «Spielvi» zur Abstiegsmannschaft des FCS (mit Mangold) gestossen war. Auf der Schützenwiese hatten sie gegen die U21 des FCW ihren ersten Auftritt: 5:1 siegten die Schaffhauser; Frontino schoss das 1:0, das 2:0 und das 4:1, Mangold das 5:1. Im Tor des FCW-Nachwuchses stand Matthias Minder, in der Abwehr Schuler, auf der Trainerbank sass Dario Zuffi.

Die Hoffnungen sind nun so: dass Mangold der Mannschaft wieder defensive Stabilität gibt, wie mehrheitlich bei seinen Einsätzen im Herbst, wie erstmals wieder beim Cup-Coup in Bern. Seine Partner im Mittelfeld dürften dieselben sein wie damals, Karim Gazzetta bei seinem Heimdebüt und Luca Radice. Und davor soll Frontino das Defizit an Kreativität, an Spielkultur und damit auch an Torgefährlichkeit mindern.

Xamax: Solide Basis

Das allerdings gegen einen Gegner, der eine ausgezeichnete Saison macht und dies auch mit zwei Siegen gegen den FCW unterstrich. Beim 1:0 im Spätsommer auf der Schützi waren die Neuenburger deutlich überlegener, als das Resultat aussagt; auf der Maladière siegten sie, nach einem Rückstand, 4:1. Seit sie in der Liga zurück sind, haben sie den FCW fünfmal geschlagen und nur einmal verloren. Das war Anfang November 2015, als Xamax im zweiten Spiel unter Michel Decastel mit einem 0:2 heimfuhr.

Seither stehen 25 Siege, elf Unentschieden und nur acht Niederlagen auf Decastels Meisterschaftskonto; fast zwei Punkte pro Spiel holte er mit Xamax; die erste Saison beendete er auf Platz 3, jetzt ist er Zweiter und in die neue Spielzeit gegen die Neuenburger mit dem erklärten Ziel, in die Super League zurückzukehren – nach dann vier Aufstiegen seit dem Konkurs im Januar 2012. Dafür steht ein Budget von rund sechs Millionen Franken bereit. So stehts, gemäss Präsident Christian Binggeli, im soeben eingereichten Lizenzantrag für die kommende Saison. Eine solide Basis.

Xamax also hat schon im zweiten Jahr nach seiner Rückkehr in den Profifussball den FCW zuerst eingeholt und dann stehen lassen. Was nicht heisst, dass man das auch heute auf der Schützi sehen muss ... hjs

 

 

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