Next Match

Sa   27. Mai 2017   19:00

Xamax

- : -

FCW

Last Match

So   21. Mai 2017   15:00

FCW

1 : 3

Schaffhausen

Hauptsponsor

Keller

Ko-Sponsoren

  • DE Druck AG
  • Haldengut
  • gpard

Fahrzeugpartner

Auto Haerti AG

Medienpartner

  • Der Landbote
  • Winterthurer Stadtanzeiger
  • Radio Top

Vitaminspender

Biotta AG

Webdesign

Digicom Digitale Medien AG

04.02.2017, 10:34 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Abstiegsgefahr bannen – möglichst schnell

LANDBOTE: Mit einem «Sechspunktespiel» beginnt der FCW heute in Chiasso die Rückrunde. Es ist der Match des Tabellenachten beim -neunten. Ein Sieg des FCW wäre ein bedeutender Hinweis, den Abstiegskampf gleich richtig angenommen zu haben.

 

Es mag manche überraschen, in welcher Tiefe der Tabelle der FCW steckt. Aber da er nun mal dort steht, braucht man auch nicht zu werweissen: Als Achter zwei Punkte vor dem Neunten und fünf vor dem Zehnten ist man im Abstiegskampf – mag man auf dem Papier auch als «zu gut» dafür gelten. Denn «zu gut» war in der vergangenen Saison der Super League auch der FC Zürich oder in der deutschen Bundesliga der VfB Stuttgart.

Der Stand des FCW ist Folge einer negativen Entwicklung, die sich durchs ganze Jahr 2016 zog. Von Platz 3 auf Platz 8, über schon ziemlich magere 1,2 Punkte pro Spiel im Frühjahr auf einen Punkt pro Auftritt im Herbst; mit einem zweiten Viertel mit noch vier Pünktchen aus neun Matches, welches das bisher mit Abstand schwächste egalisierte, seit 2012 die Zehnerliga eingeführt wurde. Das Jahr 2016 war natürlich auch kein guter Leistungsausweis des Trainers Sven Christ, der dennoch nicht zur Diskussion gestellt ist. Doch es ist klar, dass in diesem Frühjahr auch über seine Zukunft auf der Schützenwiese entschieden wird.

Der Spielplan mit Chiasso heute, nach Servette auch noch der FC Wohlen, der FC Schaffhausen und der FC Le Mont aus dem Segment der direkten Konkurrenten – das muss sofort die Sinne für den Abstiegskampf schärfen und ist auch die Chance, schon früh zumindest vorentscheidend positive Signale auszusenden. Der FC Chiasso gilt gemeinhin als erster Kandidat auf den Abstiegsplatz, sieben Jahre nach der Rückkehr in die Challenge League. In dieser Zeit hat der FCW gegen keinen andern Verein eine bessere Bilanz, vor allem auswärts: Von elf Spielen im Riva IV seit 2010 hat der FCW nur eines verloren, aber sechs gewonnen. Oft wars ein 1:0, wie im vergangenen August nach einem späten Tor des eben eingewechselten Marco Mangold.

Drei Ergänzungen . . .

Auf dem Transfermarkt markant «zugeschlagen» hat der FCW nicht. Es wurden drei Neue verpflichtet, darunter kein Grosser, der als Signal hätte gesehen werden können. Es war zwar Prominenz im Gespräch wie die Innenverteidiger Milan Vilotic und François Affolter. Aber wer bisher kam, ist keine «Grösse», sondern eine Ergänzung, die allerdings durchaus Perspektive hat. In der Abwehr ist Zlatko Hebib gleich gesetzt – und zwar in Abwesenheit Daniele Russos, Tobias Schättins (verletzt) und Guillaume Katz’ (gesperrt) neben Youngster Julian Roth. In der Offensive ist zu erwarten, dass der Austrobrasilianer Rafhinha ebenfalls beginnt, auf der linken Flanke, als unbelasteter Mann – anders als Silvio, Manuel Sutter oder Luca Sliskovic, die in erster Linie verantworteten, dass der FCW in den letzten acht Spielen vor der Winterpause nur vier Tore zustande brachte. Zwei davon waren gar noch Eigentore.

«Eine Option», so formuliert es Trainer Christ, ist aber auch, dass der FCB-Nachwuchsmann Cani als zweiter zentraler Offensivspieler schon debütiert. Vor dem Duo Kreso Ljubicic/Robin Kamber, der Doppelsechs. Für Ljubicic beginnt die Zeit, in der er nach langer Verletzungspause erfüllen soll, wofür er im vergangenen Sommer geholt wurde: die Position des Leaders im Zentrum.

. . . und die Hoffnung auf Inno

Was noch immer im Raum steht: dass der FCW doch noch das Signal aussendet, einen Prominenten zu verpflichten. Er ist ein alter Bekannter, er ist schon seit fast zwei Wochen im Training, aber noch hat er sich nicht dazu entschlossen, was in seiner Lage auch für ihn eine gute Sache wäre: Innocent Emeghara steht nach zwei Jahren in der nordamerikanischen Profiliga MLS, nach zwei sehr gut dotierten, sportlich aber völlig unbefriedigenden Jahren da als einer, der mit seinen bald 28 Jahren zwar im besten Alter ist, von dem aber grosse Vereine nicht wissen, was sie von seiner aktuellen Leistungskraft halten sollen. Also wäre eine gute Sache, Eme­ghara nützte beim FCW – beim «Klub meines Herzens», wie er immer wieder sagt – die Chance, sich zu empfehlen. Wolfgang Voege, De-facto-Sportchef des FCW, will in den nächsten Tagen einen entschlossenen Anlauf nehmen.

Emeghara hat doch schon einiges erreicht, seit er, der ehemalige FCW-Junior, in der Saison 2009/10 unter Boro Kuzmanovic in 31 Pflichtspielen 21 Tore schoss. Bald war er bei GC Super-League-Spieler, dann Olympiateilnehmer und Nationalspieler. Beim FCW käme er in eine Mannschaft, in der so mancher steht, der sich Super-League-Niveauattestiert, sich auf dem Sprung nach oben sieht – und nun gegen den Abstieg aus der Challenge League kämpft. Das ist ein Merkmal eines Teams, das im vergangenen Jahr doch eine ziemliche «Loser-Truppe» wurde.

Drei Problemzonen

Die sportliche Rettung des «Eins» ist aber nur eine Aufgabe, die sich dem Verein in nächster Zeit stellt. Es ist, im elften Jahr in der 1. Liga, auch die U21 vor dem Abstieg zu bewahren. Als Zweitletzter, vier Längen hinter dem rettenden Ufer, ist deren Lage noch bedenklicher. In die Endphase tritt auch die Vorbereitung, am 2. März die erste Lizenz für eine Saison nach «HWK» einzureichen, fürs erste Jahr ohne Defizitgarantie des langjährigen Präsidenten Hannes W. Keller. Zwar gibt es die guten Signale, wie sie hier Mitte November genannt wurden, weiterhin, aber der Kampf ist hart – auch weil er gar spät entschlossen aufgenommen wurde.

«Wir werden ein solides Challenge-League-Budget einreichen können», sagt Vizepräsident Mike Keller – aber es geht darum, die Lücke zum bisherigen Aufwand zumindest so klein zu halten, dass nicht allzu markant am sportlichen Budget gespart werden muss. «Da wird man auch sehen, was wir der Stadt wert sind», sagt Geschäftsführer Andreas Mösli, das Gesicht des Vereins. hjs

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.

*
*