Next Match

Sa   01. April 2017   17:45

FCW

- : -

Wil

Last Match

Sa   18. März 2017   19:00

Zürich

2 : 2

FCW

Hauptsponsor

Keller

Ko-Sponsoren

  • DE Druck AG
  • Haldengut
  • gpard

Fahrzeugpartner

Auto Haerti AG

Medienpartner

  • Der Landbote
  • Winterthurer Stadtanzeiger
  • Radio Top

Vitaminspender

Biotta AG

Webdesign

Digicom Digitale Medien AG

04.03.2017, 00:18 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Die Stunde der Bestätigung

LANDBOTE: Zum letzten Mal fährt der FCW am Sonntag ins pittoreske Baulmes ob Yverdon. Dort geht es um die nächsten Punkte im Abstiegskampf – gegen den FC Le Mont, der ab nächster Saison in Lausanne spielt.

 

 

Die Stimmung auf der Schützenwiese ist ganz anders, seit dort ein Cup-Halbfinalist logiert. So ganz anders als vorher, als eine Mannschaft daheim war, die von 13 Ligaspielen seit Ende September nur eines gewonnen hatte und in tiefe Abstiegsgefahr gerutscht war. Aber natürlich, das wissen sie beim FCW auch, ändert ein noch so grosser Sieg im Cup nichts an der Lage in der Meisterschaft.

Die ändert sich erst, wenn gepunktet wird – wie morgen gegen Le Mont, das nur vier Punkte besser dasteht und seines Klassenerhalts ebenfalls keinesfalls sicher sein kann. Die Waadtländer gelten allerdings als defensiv stabile Mannschaft, gegen die sich vor allem sehr schwertut, wer in Rückstand gerät. In 13 von 22 Spielen kassierten sie keines oder nur ein Gegentor. Im Herbst endeten beide Spiele unentschieden, in Baulmes 1:1, auf der Schützi 0:0.

Was den FCW betrifft, so müssten doch Stimmung und neues Selbstvertrauen tragend sein für eine gute Leistung zur Bestätigung des Coups von Bern. Obwohl es an mentaler Anforderung was ganz anderes ist, in einem schönen Stadion als Aussenseiter zu spielen als auf einem holprigen Provinzplatz, vor wenigen Zuschauern und unter höherem Ewartungsdruck.

Mit welcher Besetzung das Duo Umberto Romano / Dario Zuffi den Match angeht, ist ineinigen Beziehungen noch offen: Wer hat die 120 Minuten gegen YB ausreichend überstanden – beispielsweise Karim Gazzetta und Marco Mangold, die erstmals seit langer Zeit überhaupt wieder spielten. Oder die Stürmer Silvio und Manuel Sutter, die es an einem Fuss zwickt. Jungverteidiger Julian Roth ist an der Wade verletzt. Normal wäre, dass die eigentliche Nummer 1, David von Ballmoos, ins Tor zurückkehrt. Obwohl Cupgoalie Mat­thias Minder zu den «Helden von Bern» gehörte.

Das gibt es sonst noch beim FCW:

Der Cup-Halbfinal

Natürlich wirft der Halbfinal, das schon dritte Duell mit dem grossen FCB in fünf Jahren, seine Schatten voraus. Klar ist, dass er am Mittwoch, dem 5. April, stattfindet. Offen ist noch die Anfangszeit, denn es sollen beide Halbfinals hintereinander stattfinden und im Fernsehen übertragen werden. 18.45 der eine (eher jener des FCW), um 20.30 der andere, Sion – Luzern. Das scheint angedacht zu sein.

Besonderes Thema ist der Match natürlich im Hause Zuffi – bei Vater Dario vom FCW und Sohn Luca, dem Nationalspieler des FCB. Sie hätten gleich Kontakt gehabt nach der Auslosung, welche die Basler Spieler noch in der Kabine nach ihrem Match gegen den FCZ mitbekamen, sagt Vater Dario. «Dass wir gegen den FCB spielen, war mein Wunsch», fügt er bei, «denn jetzt spielt wenigstens ein Zuffi im Cupfinal.» Dass er lieber «seinen» FCW sähe, versteht sich.

Dass Luca spielen wird, davon ist auszugehen, «zumal Xhaka nach seinem Platzverweis ja gesperrt sein wird», wie es der Vater sagt. Als der FCB im Herbst 2014 zum letzten Mal auf die Schützenwiese kam, war Luca schon «Basler», aber der eigenartige Coach Paulo Sousa stellte ihndamals nicht auf. Der FCB siegte 4:0, der Teenager Breel Embolo schoss drei Tore.

Noch weit mehr in Erinnerung ist der Halbfinal vom April 2012. Das ist der mit der Fehlleistung des Schiedsrichters Alain Bieri, der ein platzverweisreifes Elfmeterfoul des Basler Goalies Yann Sommer an Kris Kuzmanovic übersah. Immerhin, Bieri ist diesmal nicht zu befürchten. Er pfiff am Donnerstag den Basler Viertelfinal . . .

Ein womöglich volles Stadion, dazu die Fernsehübertragung – das wird doch etwas Geld einbringen. Geradezu vernachlässigbar ist ja, was neuerdings an Verbandsprämien ausgerichtet wird – 50 000 Franken für einen Platz in den Halbfinals, 100 000 für einen im Final. Das ist noch ein Drittel der Summe, die vor einem Jahr ausgelobt wurde.

Die Lizenz

Der FCW reicht dieser Tage fristgemäss die Lizenz für die Saison 2017/18 ein. Fürs Jahr 1 nach der Defizitgarantie des abgetretenen Präsidenten Hannes W. Keller wurde, bei aktuellem Stand, ein um rund eine halbe Million auf 3,9 Millionen Franken abgespecktes Budget eingereicht. Das darf zwar noch immer als, wie sich Geschäftsführer Andreas Mösli ausdrückt, «Challenge-League-tauglich» bezeichnet werden. Aber es stuft den FCW diesbezüglich in den hinteren Reihen der Liga ein. Auch wenn einiges Geld aufgetrieben werden konnte, die «Keller-Lücke» zu schliessen, so ist es doch zwingend, (noch) mehr zu akquirieren. Die Lage ist zurzeit sicher nicht komfortabel. Von einigem Belang bleibt überdies, dass der FCW endlich einen neuen Präsidenten präsentiert – einen, der Mösli nicht alleine für den Verein stehen lässt. hjs

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.

*
*