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21.02.2017, 14:24 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Presseschau: Die Steigerung zum wichtigen Sieg

LANDBOTE: Der FCW brauchte im ersten Match unter Umberto Romano und Dario Zuffi eine Halbzeit lang Anlaufzeit. Dann aber steigerte er sich zu einer Leistung, die ihm verdientermassen die Wende vom 0:1 zum 2:1 eintrug. Und damit den ersten Sieg nach elf erfolglosen Spielen seit dem 3:2 gegen Servette am26. September.

 

 

Auch wenn es zwischendurch nicht zwingend danach aussah, in der Zeit etwa zwischen der 15. und 45. Minute, so war am Ende doch guten Gewissens festzustellen: Der FCW zeigte sechs Tage nach dem Trainerwechsel ein ganz anderes Gesicht als in den letzten Matches unter Sven Christ, als bei den peinlichen 1:4-Niederlagen in Chiasso und gegen Servette. Ganz zu Beginn, dann aber vor allem in der zweiten Halbzeit setzte die Mannschaft gut ersichtlich um, was die beiden neuen Chefs von ihr verlangen. Das Ergebnis: erstmals seit jenem Sieg gegen Servette im letzten guten Spiel schoss der FCW wieder mehr als ein Tor. Erstmals in diesem Jahr liess er erkennen, den Abstiegskampf angenommen zu haben.Ein erstes kleines Aufatmen ist danach erlaubt, noch nicht mehr, aber immerhin. Wie schon im Spätherbst 2015 nach der Entlassung Jürgen Seebergers haben es Seeberger und Zuffi geschafft, die Negativtendenz zu stoppen. Und anders als damals sollen sie nun nicht nur zwei Spiele im Amt bleiben, sondern auf Dauer. Ihre Zwischenbilanz ist weiterhin makellos: Drei Spiele auf der FCW-Bank, drei Siege. So kanns weitergehen.

Wechsel: Glück und Können

Was diese drei Matches aber auch gemeinsam hatten: Das Wechselglück oder, je nach Ausdrucksweise, Wechselkönnen der beiden Trainer. Man erinnert sich an ihr erstes Zwischenspiel. In Chiasso wechselten sie, in der 64. Minute beim Stande von 1:0 für die Tessiner, unmittelbar vor einem Freistoss Claudio Holenstein ein – Sekunden später hatte er ausgeglichen. Und eine Woche später gegen den FC Biel, es stand in der 73. Minute noch 0:0, erschien Holenstein wieder zu einem Freistoss – und Sekunden später lag der Ball zum entscheidenden 1:0 im Tor. Und nun gestern: Nach 63 Minuten und zehn Sekunden schickte Romano Luca Sliskovic, einen offensiveren Mann, für Tiziano Lanza, den einen «Sechser»; aufs Feld. Zwei Minuten und drei Sekunden später schlenzte dieser Sliskovic, von Kreso Ljubicic gut eingesetzt, den Ball aus 20 Metern gediegen zum 1:1 ins Tor. Es dauerte also zwei Minuten länger bis zum Tor, aber das sei Romano und Zuffi verziehen.

Dieser Wechsel war also ein eindeutiger Gewinn, genauso wie der erste, den die Winterthurer schon bei Halbzeit vollzogen hatten: Für Romain Dessarzin, im anfänglichen 3-4-2-1 einer der zwei offensiven Mittelfeldspieler, kam Manuel Sutter, der fortan neben Silvio zweiter Stürmer war. Das war, neben einer grundsätzlich mutigeren Einstellung, massgeblich für den Wandel. Hatte er zuvor zu vorsichtig gespielt, viel zu wenig Präsenz in der Gegend des gegnerischen Strafraums erreicht, weil er dort Silvio gegen eine gegnerische Übermacht alleine liess. Sutter brachte nun, wie es Romano richtig feststellte, «mehr Tiefe in unser Spiel.» Schon nach wenigen Minuten brauchte es eine erstklassige Parade von Falmur Tahiraj, um Sutter am Ausgleich zu hindern. Es war aber auch ganz simpel so, dass nun einer mehr ganz vorne stand. Und mit Sliskovic wuchs die Zahl an Offensivspieler nochmals an.

Es war aber auch so, dass die Winterthurer nun noch mehr von dem erkennen liessen, was Romano vor allem gefordert hatte: Laufbereitschaft, den «unbedingten Willen» aufs gegnerische Tor zuzugehen. Also war nichts als verdient, dass dies mit dem zweiten Tor belohnt wurde, das dann gleichbedeutend war mit der Spielentscheidung. Marko Bicvic foulte im Strafraum Sutter, und Silvio verwertete den Elfmeter. Es war eine eher unglückliche Aktion Bicvics, aber ein eindeutiges Foul.

Probleme vor der Pause

Damit war die Wende in diesem Spiel geschafft – für den FCW, der in der zweiten Halbzeit sicher um zwei Tore besser war. Gegen den FC Wohlen, der in jener Phase der ersten Halbzeit in Führung gegangen war, in der er das Spiel in Griff bekommen hatte. Das Tor der Wohler war ein Freistoss nach eienr schwachen Szene Michel Avanzinis. Sandro Foschini düpierte sämtliche Winterthurer mit einem flachen Rückpass zu Miguel Castroman, der an der Strafraumgrenze völlig alleine stand und klug verwertete. Ein paar Minuten vorher hatte Castroman die erste bedeutende Szene gehabt. Nach einem groben Ballverlust Gianluca D’Angelos hatte er den Ball aus bester Position an die Latte geschossen.

In der zweiten Halbzeit aber machten die Aargauer offensiv kaum mehr einen Pieps, weshalb sie sich über die Niederlage keinesfalls beklagen können. Es brauchte aber schon noch die eine oder andere Retusche beim FCW. Begonnen hatte er, anders als unter Sven Christ, mit einer Dreierabwehr, in einem 3-4-2-1 in genau jener Besetzung, die schon am vergangenen Mittwochmorgen im ersten Training auf dem Platz stand.

Mit drei Innenverteidigern sollte mehr Stabilität erreicht werden als zuletzt. D’Angelo sollte vor allem die Spiele-röffnung oblieben. Das Ergebnis war nach längerer Anlaufphase nicht schlecht, auch wenn die Wohler natürlich so auf D’Angelo achteten, dass er seine Rolle nicht wie gewünscht spielen konnte. Immerhin steigerte sich Zlatko Hebib als linker Innenverteidiger zur bisher mit weitem Abstand besten Leistung für den FCW. Schuler spielte ordentlich, aber er hatte Glück, dass der Schiedsrichter nicht ahndete, dass er bei einem Wohler Konter in der Endphase Janko Pacar abseits des Balles so foulte, dass eine Verwarnung durchaus angebracht gewesen wäre. Es wäre die zweite gewesen, Schuler hätte gehen müssen. Er wird aber auch so, weil zum vierten Mal verwarnt, am Samstag in Schaffhausen fehlen.

Im defensiven Mittelfeld standen Avanzini und Leandro Di Gregorio auf den Flanken, Ljubicic und Lanza dazwischen – als bereits 13. «Sechser-»Paar in dieser Saison. Avanzini war immerhin bemüht, Ljubicic steigerte sich nach sehr verhaltenem Beginn; Lanza war aufmerksam, aber er muss sich steigern; und Di Gregorio machte aus den vielen Bällen, die er hatte, zu wenig. Im Tor hatte Ersatzmann Mat-thias Minder relativ wenig zu tun.

In der Offensive war Silvio erneut der dankbare und wirkungsvolle Kämpfer, Radice war ordentlich, Dessarzin in den Zweikämpfen zu schwach. Also darf sich Manuel Sutter nach seinen besten 45 Minuten seit langer Zeit einen Startplatz am Samstag ausrechnen. Auch Sliskovic half mit. «Die Wechsel waren entscheidend,» sagte schliesslich auch Romano – zufrieden mit diesem wichtigen Sieg, mit der vor allem in der zweiten Halbzeit auch kämpferisch starken Leistung. Aber im Wissen, dass das erst ein Anfang war. Der aber eine Fortsetzung mit mehr Mut und mehr Selbstvertrauen erlaubt – nach einem eben in diesen Beziehungen offensich-tlichen Wandel von der ersten zur zweiten Halbzeit.

Adi Hütter sah’s

Am Samstag gehts nun nach Schaffhausen, mit der Chance, den Tabellenletzten auf zehn Plus- und immerhin sieben Minuspunkte Distanz zu setzen. Dann könnte man auch mit ungetrübter Vorfreude den Cupmatch gegen die grossen Young Boys am Mittwoch darauf angehen. Der Berner Trainer Adi Hütter sass gestern auf der Schützi-Tribüne. Und der FCW hat bereits 500 Plätze für den Extrazug nach Bern verkauft; an verkauften Eintrittskarten sind es immerhin schon 540. hjs

 

+ + +  M A T C H T E L E G R A M M  + + +

FC Winterthur – FC Wohlen 2:1 (0:1)

Montag, 20. Februar 2016, 19.45h - Stadion Schützenwiese. – 1800 Fans – SR Gut. Tore: 39. Castroman 0:1. 65. Ljubicic 1:1. 75. Silvio (Foulpenalty) 2:1. – Winterthur: Minder; Schuler, D’Angelo, Hebib; Avanzini, Ljubicic, Lanza (63. Sliskovic), Di Gregorio; Dessarzin (46. Manuel Sutter), Radice (86. Katz); Silvio. - Wohlen: Tahiraj; Hajrovic, Stahel, Schmid; Bicvic; von Niederh.usern, Foschini (84. Abegglen), Castroman, Kamber; Pagliuca (68. Tadic), Pacar. – Bemerkungen: FCW ohne Torhüter von Ballmoos, Roth (gesperrt), Russo (verletzt), Gazzetta (krank), Schättin, Kamber, Mangold und Nicola Sutter (nicht im Aufgebot); in der 2. Halbzeit in einem 3-4-1-2 mit Sutter als zweiter Sturmspitze. – Wohlen ohne Schultz, Minkwitz, Graf (verletzt), Giamp., Dangubic und Lotti (nicht im Aufgebot). 27. Lattenschuss Castromans. – Verwarnungen: 10. Hajrovic (Foul). 38. Avanzini (Foul). 70. Schuler (Foul; fürs Spiel in Schaffhausen gesperrt).

 

Weitere Medienberichte zum Spiel:

- SFL-Online, 21.2.2017: TV-Matchzusammenfassung

- Schützi-TV, 20.2.2017: Interview mit Umberto Romano

- SRF, 20.2.2017: Kurzer TV-Matchbericht

- Radio Top, 20.2.2017: Interview mit Luka Sliskovic

- Zueriost, 20.2.2017: Trainer Romano feiert Einstand nach Mass

- Aargauer Zeitung, 21.2.2017: Im Schlamassel: Wohlen gibt Führung aus der Hand...

 

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