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20.02.2017, 15:33 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Die Hoffnung, der Neustart möge glücken

LANDBOTE: Umberto Romano und Dario Zuffi, das neue Duo auf der Bank des FCW, tritt heute an, ein erstes Zeichen zu setzen für eine erfreulichere Zukunft. Das Heimspiel des Neunten gegen den FC Wohlen, den Siebten, ist ein veritabler Abstiegskampf.

 

Für den FC Winterthur und den FC Wohlen war das vergangene ein gutes Wochenende, ohne dass sie schon gespielt hätten. Denn verloren haben all ihre Gegner in der unteren Hälfte der Challenge League: der FC Le Mont in Aarau, der FC Chiasso daheim gegen Neuchâtel Xamax, vor allem aber auch der Tabellenletzte aus Schaffhausen in Genf. Heute Abend können Winterthurer und Freiämter nun selbst etwas tun für ihr Wohlbefinden. Sie können sich um drei weitere Punkte von den Schaffhausern absetzen, aber auch von Chiasso – im Duell der beiden einzigen Mannschaften der Liga, die in diesem Jahr noch nicht gepunktet haben.Aus der Sicht der Wohler ist das insofern nicht sehr dramatisch, als sie gegen den souveränen Tabellenzweiten Neuchâtel Xamax und gegen den FC Aarau antreten mussten. In beiden Spielen scheiterten sie nicht zuletzt an mangelnder Kompetenz im Abschluss. Das erstaunt zum einen nicht, weil der noch immer wichtigste Offensivmann, Captain Alain Schultz, verletzt ist. Zum andern hoffte man, nicht allzu lange aufs erste Tor des neuen Skorers Igor Tadic warten zu müssen. Tadic ist jener Stürmer, der Ende November noch das Siegestor zum 1:0 Schaffhausens auf der Schützenwiese schoss, ehe er sich in der Winterpause nach Wohlen verabschiedete.

Für den FC Winterthur ists heute natürlich ein besonderes Spiel – das erste unter dem neuen Trainergespann. An vier Tagen haben Umberto Romano und Dario Zuffi mit der Mannschaft geübt, den ersten Eindruck von ihr beschreibt Romano so: «Man hat gesehen, dass sie Qualität hat. Aber das ist eben nur das eine, man muss es dann auch im Spiel auf den Platz bringen.» Sie hätten, sagt Romano noch, von Vorgänger Sven Christ aber auch Spieler übernommen, «die fit sind.» Es sei «gut und konzentriert» gearbeitet worden. Dem wäre beizufügen, dass dieser Eindruck auch von der Arbeit unter Christ bestand. Nur stimmten danach die Leistungen immer weniger. Elf Spiele ohne Sieg, neben sieben Niederlagen nur vier Punkte – das ist die schwächste Serie seit der Saison 2008/09, der letzten unter Mathias Walther. Noch länger sieglos war eine Mannschaft des FCW zuletzt in der absoluten Krisensaison 2004/04, zuerst unter René Weiler und Hanjo Weller, danach unter Gianni Dellacasa.

Vom «unbedingten» Willen

Die beiden neuen Chefs wollen, so formuliert es Romano unmissverständlich, «sehen, dass die Mannschaft vorwärts spielt, dass sie unbedingt ein Tor schiessen, unbedingt gewinnen will.» Diese Vorzüge, man könnte sie ja wieder mal Winnermentalität nennen, liess der FCW in letzter Zeit zunehmend vermissen. Es dürfte sehr wohl auch die eine oder andere personelle Änderung geben. Fakt ist, dass Gianluca D’Angelo in die Startelf zurückkehrt, der talentierte Fussballer, der so oft nicht zeigt, was ihm die einen zutrauen. Man kann sagen, es sei nun die letzte Chance für ihn ... Er habe, sagt Romano, mit D’Angelo eindringlich gesprochen.

Nicht im Aufgebot steht Robin Kamber, der zuletzt negativ auffiel, gegen Servette etwa mit betont ungenügendem Zweikampfverhalten vor dem 0:2. Nicht fit für einen Platz im Aufgebot sind neben dem Langzeit-Verletzten Daniele Russo auch Marco Mangold, Tobias Schättin, Nicola Sutter und Karim Gazzetta. Gesperrt sind Torhüter David von Ballmoos und Jung-Verteidiger Julian Roth. Da trifft es sich gut, dass der Goalie Nummer 2, Matthias Minder, rechtzeitig fit ist. Gespielt hat er in dieser Saison erst im Cup. Den Platz Roths dürfte Captain Patrik Schuler übernehmen; er stand zuletzt Mitte September in der Startelf – beim 3:0 gegen den FC Wil.

Minder übrigens hat einen Fitnesstest überstanden, als er am Samstag 45 Minuten mit der U21 spielte. Die schlug den FC Freienbach, einen Leader der 2. Liga interregional, gleich 8:0. Ein paar Tore schoss Jordi Nsiala, eines auch Trainingsgast Kris Kuzmanovic. Zu Spielminuten kamen auch Mangold, Gazzetta und Schättin.

Gedanken an Frontino

Wer an diesem Spielchen aber auch zu sehen war: Gianluca Frontino (27), von Murat Yakin degradierter Mittelfeldstratege des FC Schaffhausen. Als die Schaffhauser gestern in Genf verloren, war Frontino verletzt gemeldet. Man darf also durchaus kombinieren, dass sie sich beim FCW Gedanken über Frontino machen, der vom FC Thun nach Schaffhausen ausgeliehen ist. Noch bis Ende Monat lässt das Transferreglement Zeit. Doch heute Abend müssen es auf jeden Fall die Bisherigen richten. Auf dass Romano und Zuffi nicht mit einem ähnlichen Fiasko starten wie Sven Christ. Er verlor vor einem Jahr sein erstes FCW-Spiel 1:4 – auf der Schützi gegen ... Wohlen.

Dass ein Fehlstart allerdings nicht das Ende aller Träume zu sein braucht, weiss aus jüngster Erfahrung Francesco Gabriele, der Trainer der Aargauer. Als er im September in Wohlen die Nachfolge Martin Ruedas antrat, verlor er in Genf gleich 1:6; zehn Tage später das Derby gegen Aarau 1:4. Aber seither schob sich Wohlen mit sechs Siegen aus zwölf Spielen vom letzten auf den 7. Platz vor. Vorbei am FCW, der in dieser Zeit noch sieben Pünktchen sammelte. hjs

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