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26.11.2016, 11:47 Uhr, Autor: LANDBOTE: Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Die Wende für den FCW?

LANDBOTE: So dramatisch wie jene des FC Schaffhausen ist die Lage des FCW nicht. Aber auch für ihn wäre sehr vorteilhaft, kehrte er zum Siegen zurück, ehe es wirklich gefährlich wird.


Eine erste Chance, wieder mal zu
gewinnen, haben die Winterthurer
vor einer Woche mit dem
0:1 beim Drittletzten, dem FC
Wohlen, vergeben. Jetzt könnten
sie mit einem Heimsieg den FC
Schaffhausen auf zehn Punkte
Distanz setzen. Das hätte dann
doch etwas Beruhigendes an
sich.
Das richtige «Herz»? Personell
zeichnet sich aufgrund der
Trainingseindrücke ab, dass der
FCW im 19. Pflichtspiel der
Saison erstmals mit jener
«Doppelsechs» beginnt, die
zu Saisonbeginn geplant war,
wegen langwieriger Verletzungen
aber mit Ausnahme der
letzten Minuten in Wohlen noch
nie zusammen spielte. Kreso
Ljubicic und Gianluca D’Angelo
waren ausersehen, im zentralen
Mittelfeld das «Herz» der Mannschaft
zu bilden – morgen könnten
sie es erstmals sein.
Geht der letzte Meisterschaftssieg
der Schaffhauser auf
den 11. August zurück (2:0 bei
Servette), so ist es beim FCW der
26. September. Damals wurde
Servette 3:2 geschlagen. Es ist
eigentlich lange genug her. hjs

 

 

Schaffhausens grausame Serie

Der FCW in sechs, der FC Schaffhausen in elf Ligaspielen ohne Sieg – das sind die Zahlen der beiden Nachbarn vor ihrem sonntäglichen Derby. Kein Wunder, treffen sich auf der Schützi der Siebte und der Letzte der Challenge League.

Elf Spiele, ein Punkt für ein 2:2 im
ersten Duell mit dem FCW, drei
Niederlagen in Folge schon vorher,
gar sieben seither – das hat
Axel Thoma (52), der Sportchef
und Trainer der Schaffhauser, in
seiner Karriere «noch nie erlebt».
Diese miese, ja grausame Serie
folgte auf den eigentlich erfreulichen
Start nach Thomas Rückkehr
auf die Breite Anfang März.
Im Frühjahr verbesserten sich
die Schaffhauser mit ihm vom 9.
auf den 5. Platz, vorbei auch am
FCW. In der neuen Saison begannen
sie mit drei Siegen in vier
Spielen. Elf «Dreier», drei Unentschieden
und nur vier Niederlagen
waren bis dahin Thomas
Bilanz – und seither eben: zehn
Niederlagen und das Unentschieden
gegen den FCW, der Absturz
vom 3. auf den 10. Platz.
Kein Wunder, macht in Schaffhausen
das Wort Krise die Runde
– und das zu einem besonders ungünstigen
Zeitpunkt, denn im
Februar wird das neue Stadion
eingeweiht. Da wäre überhaupt
kein Trost, dass schon andere zur
Einweihung eines neuen Heims
in Schwierigkeiten waren. Der FC
St. Gallen stieg im letzten Match
vor dem Umzug vom Espenmoos
in die neue Arena in Winkeln gar
ab. Fakt ist, dass die Schaffhauser
zurzeit die erfolgloseste Mannschaft
der Liga sind, gefolgt vom
FCW, der aus den sieglosen ersten
sechs Spielen des zweiten
Viertels auch nur drei Punkte
holte und in dieser Zeit vom 5. auf
den 7. Platz abrutschte.
«Es fehlt generell Substanz»
Als sich Schaffhauser und Winterthurer
am 22. September zum
letzten Derby auf der Breite trafen,
gabs nach einer 2:0-Führung
des FCS ein 2:2. Es war das Treffen
des Fünften mit dem Vierten
und, so sah es auch Thoma, ein
«klassisches Mittelfeldduell».
Nach den beiden späten Toren
des FCW war Schaffhausen noch
Sechster, Winterthur Fünfter,
und Thoma sagte: «Ist es am Saisonende
noch so, ist es auch
okay.» Der Schaffhauser Chef war
also durchaus vorsichtig, wie man
es aus der damaligen Perspektive
sagen muss. Heute ist das schon
fast verklärte Vergangenheit.
Denn fände das zweite Derby aus
den aktuellen Positionen nicht in
der 16. Runde, sondern im Frühjahr
statt, spräche man unverblümt
von einem klassischen Abstiegskampf,
von einem «Sechspunktespiel».
So weit ist es im Spätherbst
noch nicht. Aber natürlich müssen
sie sich in Schaffhausen schon
fragen, wie sie aus diesem Loch
herauskommen. Thoma sagt:
«Die Mannschaft arbeitet gut, sie
ist topfit, aber es fehlt generell an
Substanz. Sie kommt immer wieder
ans Niveau des Gegners heran,
aber nicht mehr.» Anders gesagt:
Sie spielt zurzeit fast immer
so, dass es gerade nicht zum Sieg
reicht. Fünf der letzten sieben
Niederlagen fielen mit einem Tor
Differenz so knapp wie möglich
aus, am Montag gegen den FC
Aarau nach einem 2:1-Vorsprung.
Und selbst dem FC Sion hat der
FCS vor vier Wochen im Cup eine
Verlängerung aufgezwungen.
«Wer nicht investiert ...»
Wer aufs Schaffhauser Aufgebot
blickt, sieht ein zwar für die erste
Wahl sehr ordentliches, aber ein
knappes Kader. Thoma denkt,
wer in dieser Liga, wo gerade in
dieser Saison an manchen Orten
mehr aufgewendet wird als ehedem,
«nicht investiert, der gerät
irgendwann in die Krise». Dieser
Problematik müsse man «ins Auge
sehen». Man kann es auch so
formulieren: In Schaffhausen
galt in letzter Zeit sehr viel Aufmerksamkeit
und Aufwand dem
neuen Stadion, womöglich weniger
der ersten Mannschaft. Hinzu
kommen die gesundheitlichen
Schwierigkeiten des langjährigen
Präsidenten Aniello Fontana.
Natürlich gibt es Vereine, bei
denen ein Trainer mit der Bilanz
Thomas längst verabschiedet wäre.
Der Schwabe aber hat einen
Vertrag über drei Jahre, was eine
höhere Hürde sein könnte. Und
er hat selbstredend Verdienste.
Was er in den Tagen seit der
jüngsten Niederlage, gegen Aarau,
gemacht hat, sei «psychologische
Aufbauarbeit». Aber eigentlich
sei die Mannschaft «zwar
enttäuscht, aber nicht in einem
Tief. Sie spielt ja nicht schlecht.»
Gegen Aarau zahlten sich allerdings
Thomas Versuche nicht
aus. Er brachte den Slowenen
Nejc Mevlja ins Abwehrzentrum
und schob den Brasilianer André-
Luis Neitzke ins Mittelfeld vor. Es
nutzte Angreifer Admir Seferagic
die erste Chance in der Startelf
(noch) nicht, die ihm der Trainer
nach mehr als einjähriger Verletzungspause
bot. Nun zeichnet
sich ab, dass Topskorer Igor Tadic
in der Startelf stehen könnte. Er
fiel im letzten Spiel 2015 mit
einem Kreuzbandriss aus und
gab erst Mitte Oktober sein (Teilzeit-)
Comeback. Er käme an die
Seite des Nachwuchsstu?rmers
Shkelqim Demhasaj (20). Der ist
in diesem Herbst die (einzige)
Schaffhauser Entdeckung, er
schoss allein acht der 19 Tore.
Verstärkungen sind zwingend
Klar ist, dass sich die Schaffhauser
in der Winterpause verstärken
müssen, wollen sie nicht im ersten
halben Jahr im neuen Stadion absteigen.
Es sei, sagt auch Thoma,
«zwingend nötig, Lösungen zu finden,
um uns zu verstärken». So ist
ganz offiziell ein Thema, den erfahrenen
Torhüter Marcel Herzog
zu verpflichten, weil Franck Grasseler
nach einer Schulteroperation
noch mehrere Monate ausfällt.
Herzog ist 36, beim FC
St. Gallen nicht mehr erste Wahl
und in Schaffhausen in bester Erinnerung:
Er war 2003/04 der
Aufstiegstorhüter des FCS und
danach drei Super-League-Jahre
lang die Nummer 1. Morgen allerdings
steht Ilija Kovacic (24) im
Tor, auch er mit St. Galler Vergangenheit.
hjs

 

 

 

 

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