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07.11.2016, 09:25 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Presseschau: Schlechtes Wetter, schlechtes Resultat

LANDBOTE: Das Wetter war garstig, das Geläuf sehr tief, der FC Le Mont verteidigte gut. Und der FCW musste mit einem 0:0 zufrieden sein, was natürlich eine Enttäuschung war.

 

Auf sieben Pflichtspiele ohne Niederlage folgten nun fünf Meisterschaftsspiele ohne Sieg. Der FCW ist danach nur noch Siebter der Challenge League. Das ist keine vorteilhafte Entwicklung; es erweckt nicht den Eindruck, als schreite die Mannschaft voran, als seien die positiven Folgen des sommerlichen Umbruchs allmählich zu erkennen. Die Zahlen dazu: Im Frühjahr, der ersten halben Saison unter Sven Christ, wurden 1,23 Punkte pro Meisterschaftsspiel gewonnen, im Herbst sind es bisher 1,21. Macht zusammen 1,22 Punkte – und das ist in einer Zehnerliga der Schnitt eines Tabellensechsten.Das ist eine Klassierung jenseits von Gut und Böse – zumindest so lange, als man nicht noch weiter abrutscht. Sieben Punkte Reserve aufs Tabellenende sind ja auch (noch) ordentlich. Was jetzt ist, entspricht auch zweifelsfrei dem Leistungsvermögen der Mannschaft. Aber es ist natürlich nicht, was man sich gewünscht oder auch nur vorgestellt hat.

Das naheliegendste Resultat

Es war auch nach diesen gut 90 Regenminuten am Samstag vor der entsprechend mit 1600 klar schwächsten Kulisse der Saison zu sagen, die Mannschaft habe sich bemüht. Sie kam in der zweiten Halbzeit dem mutmasslich entscheidenden Tor etwas näher als die Waadtländer, die dafür vorher glauben durften, das 1:0 hätte eher für sie fallen können. Nach der Pause häuften sich beispielsweise die Eckbälle für den FCW, am Ende waren es ein Dutzend. Le Monts Torhüter Zivko Kostadinovic zeigte zwei starke Paraden gegen Romain Dessarzin und Luca Radice. Aber insgesamt war es von der FCW-Offensive eindeutig zu wenig, als dass man nicht hätte sagen müssen, das 0:0 sei das naheliegendste Resultat.

Es war sicher nicht einfach, auf diesem immer schwierigeren Geläuf Spielkunst zu entwickeln. Es ist auch unbestritten, dass dieser FC Le Mont mit seiner physisch ausgesprochen stabilen Defensive ein unangenehmer Gegner ist. Er hat an diesem Samstag einen Vereinsrekord für die Challenge League aufgestellt, als er zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen blieb; dreimal 1:0, zweimal 0:0, dazu 1:1 beim FC Zürich – das sind die eindeutigen Zahlen dazu. Aber es ist auch beizufügen: In den letzten zehn Spielen hat der FC Le Mont nie mehr als einen Treffer erzielt, dreimal gar keinen.

Trotz alledem hätte man vom FCW mehr an offensiven Qualitäten erwartet, ja erwarten dürfen; mehr an Bewegung im Spiel nach vorne, mehr Präzision, mehr Durchschlagskraft in der Gegend des gegnerischen Strafraums. Man hätte bedeutendere offensive Beiträge nicht nur von den dafür primär angestellten Stürmern erwarten dürfen, nein, auch von den Aussenläufern im vom Trainer erneut gewählten System mit drei Innenverteidigern. Oder von den zentraleren Mittelfeldspielern, von denen Kreso Ljubicic in seinem zweiten Auftritt in der Startelf keine nennenswerten Impulse lieferte. Nach einer Stunde liess er sich auswechseln.

«Bengos» grosse Chance

Die klarsten Szenen kamen noch von Dessarzin, dem Mann mit der besten Schusstechnik. In der ersten Halbzeit flog ein sehr guter Ball aus rund 16 Metern ganz knapp vorbei, in der zweiten Halbzeit wehrte eben Kostadinovic stark ab. Silvio und Manuel Sutter, die beiden Stürmer, arbeiteten wohl eifrig, aber sie kamen kaum je in Abschlussposition; auch nicht Luka Sliskovic, der in den letzten 20 Minuten helfen sollte. Auf der andern Seite war es ausgerechnet Patrick Bengondo, der die beste Gelegenheit vergab. Er stand erst zum vierten Mal in der Startelf der Waadtländer. Er kam in der 35. Minute alleine vor David von Ballmoos zum Abschluss, aber er schob den Ball flach am weiteren Pfosten vorbei. Es war die klarste Torszene überhaupt an diesem Abend – und auch die einzige mit «Bengo». Nach 70 Minuten wurde er ausgewechselt.

In zwei Wochen geht es in Wohlen gegen den Drittletzten, in drei Wochen auf der Schützenwiese gegen den FC Schaffhausen, den Tabellenletzten, dessen aktuellste Bilanz nun ein Punkt (gegen den FCW notabene) aus zehn Spielen sind – es sind zwei Spiele im Kampf gegen ein weiteres Abrutschen in der Tabelle, das irgendwann bedrohliche Ausmasse annehmen könnte. Der Trainer wird sich fragen, ob er beim System mit – je nach Ansicht – drei oder fünf Verteidigern bleibt. Diesmal blieb er es sicher auch deshalb, weil Tobias Schättin eine Woche zuvor in Aarau einen ­guten dritten Innenverteidiger gegeben hatte. Diesmal war das der jugendliche Linksfuss nicht mehr; in der ersten Halbzeit war er der Schwachpunkt der Defensive.

Die Zuschauer unterstützten ihre Mannschaft bis zum Schluss. Dann waren, am Ende eines Anlasses von bescheidenem Unterhaltungswert, doch deutlich Pfiffe der – begreiflichen – Unzufriedenheit zu hören. Die FCW-Spieler aber erhielten nach diesem 0:0 frei bis morgen Dienstagnachmittag. Pendler Patrick Bengondo durfte in Winterthur bleiben, er musste nicht mit der Mannschaft nach Le Mont zurückfahren. Tags darauf war er schon wieder auf der Schützi. Er schaute sich die U21 an, in einem weiteren Spiel ohne FCW-Tor. hjs

 

 

+ + +  M A T C H T E L E G R A M M  + + +

FC Winterthur – FC Le Mont 0:0

Samstag, 5. November 2016, 17.45h - Stadion Schützenwiese. – 1600 Fans – SR Schärer.

FCW: Von Ballmoos; Avanzini, Katz, Russo, Schättin, Radice; Kamber, Ljubicic (63. Di Gregorio), Dessarzin; Silvio, Manuel Sutter (70. Sliskovic).

Le Mont: Kostadinovic; Jetmir Krasniqi, Lucas, Tall, Carvalho, Titie; Ndzomo, Zambrella; Cortelezzi (88. Savic), Sessolo; Bengondo (70. Feuillassier).

Bemerkungen: FCW ohne Ersatztorhüter Minder, Schuler, Mangold, Genc Krasniqi (verletzt), Nicola Sutter und D’Angelo (krank); Di Gregorio nach seiner Einwechslung linker Aussenläufer, Radice im zentralen Mittelfeld. – Le Mont ohne Marazzi, Pimenta (verletzt), Marque (gesperrt) und Simonjan (nicht im Aufgebot); nach Bengondos Auswechslung Cortelezzi (und später Savic) Sturmspitze.

Verwarnungen: 26. Schättin (Foul). 55. Dessarzin (Foul). 63. Krasniqi (Foul). 67. Titie (Foul; fürs nächste Spiel gesperrt). 81. Sliskovic (Unsportlichkeit; fürs Spiel in Wohlen gesperrt). – Sehr tiefes Geläuf bei starkem Regen.

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