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05.11.2016, 13:12 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Der FCW will wieder mal siegen

LANDBOTE: Vier Spiele ohne Sieg – das ist die jüngste Serie des FCW. Sie ist negativ und sie hat dazu geführt, dass die Winterthurer in die zweite Tabellenhälfte abgerutscht sind, hinter den Aussenseiter aus Le Mont und den Aufsteiger Servette.

Die drei Novemberspiele bieten nun die nominell günstige Gelegenheit, das zu korrigieren: heute gegen Le Mont, in zwei Wochen in Wohlen bei einem andern Abstiegskandidaten, dann gegen den Nachbarn aus Schaffhausen, den unerwarteten Tabellenletzten. Le Mont kommt dagegen mit der positiven Serie, in den letzten fünf Matches ohne Niederlage nur ein Tor kassiert zu haben. Das war der Ausgleich, mit dem der FCZ im Heimspiel gegen Le Mont wenigstens einen Punkt rettete. Zum Vergleich: Der FCW kassierte in derselben Zeit 13 Treffer!
Personell ist zum Spiel heute zu sagen: Michel Avanzini und Robin Kamber sind nach verbüssten Sperren zurück; im Mittelfeld ist Kreso Ljubicic wieder verfügbar; weiterhin verletzt sind Marco Mangold, Patrik Schuler, Karim Gazzetta und Genc Krasniqi.
Nach den Erfahrungen beim 1:1 in Aarau, als grundsätzlich gut verteidigt wurde, erscheint wahrscheinlich, dass der Trainer an seiner Abwehr mit drei Innenverteidigern festhält, also mit Tobias Schättin. Für den als Rechtsverteidiger zurückkehrenden Avanzini könnte Leandro Di Gregorio aus der Startelf fallen.
Das Pech des Torhüters. Nicht zum Aufgebot gehört Matthias Minder, der Torhüter Nummer 2. Er zog sich gestern bei einem Zusammenprall mit dem Kollegen Jordi Nsiala eine Verletzung im rechten Ellbogen zu (Muskelquetschung, Aussenband angerissen, kleine Knochenabsplitterung). Minder darf das Gelenk zwei Wochen lang überhaupt nicht belasten, dann sieht man weiter. Vertreten wird er durch Yannick Bünzli.
Der Match gegen den FCZ, mit dem der FCW am 12. Dezember, einem Montagabend, die Vorrunde beschliesst, wirft längst seine Schatten voraus. Von den 9400 verfügbaren Tickets sind bereits 6000 verkauft. Der Rest (ausschliesslich Stehplatz-Tickets) liegt auch heute auf der Schützi zum Kauf bereit. hjs

 

 

Die Rückkehr des Pendlers

Insgesamt sechseinhalb Jahre spielte Patrick Bengondo für den FCW. Im Sommer ging diese Zeit zu Ende. Heute kehrt «Bengo» auf die Schützenwiese zurück: mit dem FC Le Mont, der nach 13 Runden als Fünfter zwei Ränge vor dem FCW steht.

Der FC aus Le Mont-sur-Lausanne, der seine Heimspiele im Waadtländer Dorf Baulmes austrägt, ist einer der «Kleinen» in der Challenge League, wenn nicht der Kleinste. Nichts mehr als der Klassenerhalt kann sein realistisches Ziel sein. Und auf dem Weg dorthin ist er zurzeit weiter als erwartet, denn nach fünf Spielen ohne Niederlage, aber mit drei Siegen ist er in die obere Tabellenhälfte vorgerückt. Damit ist, im insgesamt vierten Jahr in der Challenge League, der Vereinsrekord eingestellt. Dass Le Mont auch vor dem FCW steht, ist eine absolute Rarität.Also überrascht nicht, wenn Patrick Bengondo, vor ein paar Wochen 35 geworden, über seine ersten Monate beim Verein sagt: «Ich bin zufrieden – nur die vielen Kilometer nerven mich.» Es sind die Kilometer eines Pendlers, des Einzigen, der in Winterthur wohnt, in Le Mont trainiert und in Baulmes seine Heimspiele als Fussballer bestreitet. In Winterthur hat «Bengo» weiterhin seinen Wohnsitz, in Le Mont hat ihm der Verein eine Wohnung bereitgestellt; und so dreimal pro Woche im Schnitt fährt er hin und her – gegen 250 Kilometer ein Weg.

Aussenseiter mit Erfahrung

Heute muss er natürlich nicht alleine fahren, heute kommt er mit dem Teambus. Er nehme, sagt er, das Aufgebot auch wahr, obwohl kürzlich sein Vater gestorben ist. Von der Mannschaft sagt er: «Es sahen uns viele wieder als den Abstiegskandidaten Nummer 1 – und jetzt sind wir Fünfter. Es ist eben eine Mannschaft mit vielen guten, erfahrenen Spielern.» Das beginnt bei den harten und besonders routinierten Verteidigern wie dem Captain Ibrahim Tall (35), dem Franzosen François Marque (33) oder dem deutlich jüngeren Brasilianer Lucas (24), der aus Biel kam. Viel Erfahrung hat auch einer wie Fabrizio Zambrella (30) im Mittelfeld oder Luis Pimenta (30) und eben Bengondo im Sturm.

Von diesen Stützen sind zwei heute nicht dabei: Marque ist nach seinem Ausraster im Letzi­grund noch geraume Zeit gesperrt; Pimenta, für den FCW oft eine Gefahr, ist verletzt. Also könnte sehr wohl sein, dass Bengondo in seinem zweiten Treffen als «Bergler» mit dem FCW eine wesentlich bedeutendere Rolle spielt als im ersten. Damals, Ende August, als Silvio dem FCW mit seinem Tor zum 1:1 in der Nachspielzeit dem FCW einen Punkt rettete, sass Bengondo bis zum Schluss auf der Bank.

In 13 Runden hat er es bisher auf neun Einsätze gebracht, aber nur zu drei Starts und keinem über 90 Minuten. Tore geschossen hat er bisher zwei. Aber es sei, betont er ganz deutlich, für ihn «kein Problem», auch auf der Bank zu sitzen, «denn das ist der FC Le Mont und nicht der FC Bengondo. Die Kommunikation des Vereins und des Trainers ist klar und sauber.» Was er damit wohl andeuten will?

Noch kein Tor gegen den FCW

In Winterthur ist er ja, auch wenn es vorher Zwischentöne gab, würdig verabschiedet worden, von den Fans, die ihn lieb(t)en, ohnehin. Er hat ja auch seine Verdienste, auf so viele Matches für den FCW hat es aus dem aktuellen Kader nur Luca Radice gebracht. Gut 200 Ligaspiele sind es für Bengondo mit immerhin 75 Toren. Nirgends hat der Kameruner, der in Bellinzona eingebürgert wurde, so lange gespielt wie in seinen drei Perioden auf der Schützenwiese. Nirgends hat er sich so in Erinnerung gespielt wie hier – mit dem absoluten Höhepunkt des Cupspiels gegen die Grasshoppers auf dem Weg in den Halbfinal 2005/06. Drei Tore schoss er damals zum 4:2-Sieg auf der Schützi. Damit machte er sich zum Liebling der Fans.

Mit dem FC Le Mont auch in der dritten Saison nach dem zweiten Aufstieg den Klassenerhalt in der Challenge League zu schaffen – das soll nun das Alterswerk «Bengos» werden. Bis im Sommer läuft sein Vertrag. Dass er nach seiner Karriere seinen Lebensmittelpunkt in Winterthur haben wird, sagt er. Hier hat er Freunde wie Patrik Schuler, seinen Nachfolger als FCW-Captain. Hier hat er vor ein paar Wochen auch sein Kids-Camp organisiert. Was ihm in seinem Palmarès noch fehlt: ein Tor gegen den FCW. Aber es waren bisher ja auch nur zwei Gelegenheiten, mal mit Servette, mal im Cup mit dem FC Aarau ... (hjs)

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