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31.10.2016, 08:46 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Presseschau: Ein Chancenplus reicht für einen Punkt

LANDBOTE: Ein 1:1 auf dem Aarauer Brügglifeld, auf dem er wunderselten gewinnt, ist für den FCW ein gutes Resultat. Aufgrund des Chancenplus in der zweiten Hälfte wäre gar mehr möglich gewesen.

 

Es war vor allem in der ersten Halbzeit, aber eigentlich eine Stunde lang ein weitgehend ereignisloses Spiel, das in der Taktik zu ersticken drohte. Allmählich aber gewannen die Winterthurer leicht die Oberhand. In der 62. Minute scheiterten Luca Radice und Silvio mit der ersten (Doppel-)Chance des Spiels am Aarauer Torhüter Lorenzo Bucchi. Zwei Minuten später aber reichte Bucchi dem FCW die Hand zum Führungstreffer: Er reagierte mit einer Flugparade auf einen Weitschuss Romain Dessarzins, der das Tor wohl verfehlt hätte; der Ball glitt Bucchi aus den Händen, und der herbeigeeilte Manuel Sutter nutzte die Chance, zu seinem vierten Meisterschaftstor abzustauben.Nun wurde der Match doch noch interessant. Aaraus Trainer Marco Schällibaum verstärkte seine Offensive nicht nur nominell, indem er Patrick Rossini und Zoran Josipovic für Captain Sandro Burki und Alessandro Ciarrocchi aufs Feld schickte; die Aargauer hatten nun einen Offensivspieler mehr auf dem Platz als vorher. Sie drängten, sie wurden auch ab und zu gefährlich, und sie glichen eine Viertelstunde vor Schluss aus: ­Sébastien Wüthrich schlug einen Freistoss aus dem Mittelfeld; und am Ende eines Durcheinanders im Strafraum konnte Rossini, der Ligatopskorer aus Schaffhauser Tagen, den Ball aus wenigen Metern ins Tor schlagen.

Sliskovics Matchball

Aus Aarauer Sicht war das der Lohn dafür, wenigstens kampfstark auf den Rückstand reagiert zu haben. Spielerisch allerdings war die Leistung der Mannschaft sehr durchzogen, sicher nicht zu vergleichen mit jener am Mittwoch beim souveränen 2:0 im Cup gegen den FC Lugano aus der Super League. Anderseits war dieses 1:1 ein weiterer Punktverlust für einen Verein, der eigentlich in die Saison gestartet war, möglichst lange möglichst nahe an der Spitze zu bleiben. Und geraume Zeit hatte der FCA auch entsprechend gespielt. Doch nun, nach dem späten 1:1 gegen Leader FCZ, drei Niederlagen hintereinander gegen Servette, Wil und Chiasso und gestern diesem neuerlichen 1:1 ist er seit fünf Ligaspielen ohne Sieg.

Der Rückstand auf den FCZ beträgt deswegen schon 14 Punkte, da braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen. Raimondo Ponte, der Sportchef, urteilte nach den 93 Minuten gegen den FCW sehr wohl korrekt so: «In der ersten Halbzeit haben wir gut ausgesehen. Wir haben nichts zugelassen, hatten aber selbst auch keine Torchancen. Am Schluss aber müssen wir froh sein, einen Punkt geholt zu haben.» In einem Match, der ein klassisches Mittelfeldduell war – eben auch aus Aarauer Perspektive.

Die Winterthurer wiederum dürfen das Unentschieden als guten Punkt sehen. Aber sie müssen sich auch sagen, es hätte mehr sein können, wenn nicht müssen. An klaren Chancen – allesamt in der letzten halben Stunde – hatten sie ein unübersehbares Plus. Denn ein paar Minuten vor Rossinis Ausgleich drosch Silvio den Ball nach einem Flachpass Radices aus sehr guter Position übers Tor. Und kurz vor Schluss vergab der eingewechselte Luka Sliskovic den Matchball. Nach einem glänzenden Steilpass des Debütanten Tiziano Lanza konnte Sliskovic mausbeinallein auf Bucchi zulaufen, der ihm bis an die Strafraumgrenze entgegengeeilt war – und den Flachschuss hielt. Sliskovic war also wieder mal der «Knipser, der nicht trifft».

Eine ganz neue Besetzung

Die Gesamtleistung des FCW war ordentlich, zumal er doch mit einigen Absenzen fertig werden musste, denn neben den gesperrten Robin Kamber und Michel Avanzini und dem Langzeitverletzten Patrik Schuler fehlten auch die neuerlich blessierten zentralen Mittelfeldspieler Marco Mangold und, nach nur einem Einsatz in der Startelf, Kreso Ljubicic. Also stellte Trainer Sven Christ auf eine Abwehr mit drei Innenverteidigern um. Das zentrale Mittelfeld, mit Nicola Sutter und Lanza, der nach ein paar Kurzeinsätzen erstmals von Beginn weg auftreten durfte, war eine völlig neue Formation.

Man darf sagen, dass defensiv im grossen Ganzen und Ganzen gut gearbeitet wurde – um Guillaume Katz, der in Abwesenheit von Schuler und Avanzini der Captain des Tages war. Was sonst noch auffiel: wie hart Silvio wieder arbeitete. Kein Zweikampf, kein Meter war ihm zu viel. Es fehlte halt, dass er eine seiner zwei Chancen genutzt hätte. Dann könnte der FCW mit diesem sonnigen Herbstsonntag auf dem Brügglifeld wirklich zufrieden sein. Dann wäre er auch nicht aus der oberen Tabellenhälfte gerutscht, würde ihm jetzt nicht drohen, nur noch Siebter zu sein – wenn Servette heute gegen den FC Wil gewinnt. hjs

 

 

+ + +  M A T C H T E L E G R A M M  + + +

FC Aarau – FC Winterthur 1:1 (0:0)

Sonntag, 30. Oktober 2016, 15.00h - Stadion Brügglifeld. – 3780 Fans (davon 150 aus Winterthur) – SR Tschudi.

Tore: 64. Manuel Sutter 0:1. 76. Rossini 1:1.

Aarau: Bucchi; Martignoni, Thrier, Thaler, Markaj; Jäckle, Burki (68. Josipovic); Tréand, Wüthrich (83. Da Silva), Audino; Ciarrocchi (68. Rossini).

FCW: Von Ballmoos; Di Gregorio, Katz, Russo, Schättin, Radice; Nicola Sutter, Lanza (91. Nsiala); Manuel Sutter (82. Sliskovic), Silvio, Dessarzin.

Bemerkungen: Aarau ohne Besle (gesperrt), Romano und Peralta (verletzt); Garat nach überstandender Gesichtsverletzung Ersatz; Josipovic nach seiner Einwechslung zweite Sturmspitze. – FCW ohne Avanzini, Kamber (gesperrt), Ljubicic, Schuler, Gazzetta, Krasniqi (verletzt) und Mangold (fällt mit Fussbruch aus dem Spiel gegen Chiasso für den Rest der Vorrunde aus); D’Angelo auf der Bank; erster Meisterschaftsstart von Tiziano Lanza (21).

Verwarnungen: 85. Silvio (Foul). 89. Nicola Sutter (Foul).

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