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22.10.2016, 12:12 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Für Rueda stimmt jetzt die Richtung

LANDBOTE: Mitte September gewann der FC Winterthur das erste Derby gegen den FC Wil 3:0. Es war seine beste Saisonleistung. Seither aber gewann er nur noch fünf Punkte, Wil aber alle vier Spiele. Morgen begegnensich die Nachbarn im Bergholzwieder.

 

Für Martin Rueda wars ein kapitaler Fehlstart auf der Wiler Bank an jenem September-Montagabend auf der Schützenwiese: Zuerst verschossen seine Wiler einen Penalty, dann erzielten die Winterthurer zwischen der 45. und 57. Minute drei Tore, gleich danach wurde auch noch Ruedas Stürmer Samir Fazli vom Platz gestellt. Der FCW war danach zwei Punkte vor den Wilern Vierter, jene hatten schon elf Längen Rückstand auf den FC Zürich.Doch in den sechs Wochen seither gab es in Wil eine positive Entwicklung: «Wir haben uns stetig gesteigert, es geht langsam in die Richtung, die ich mir vorstelle», formuliert es Rueda. Also schlug seine Mannschaft der Reihe nach Le Mont 2:0, Chiasso auswärts 4:0, Schaffhausen daheim 2:1 und schliesslich den FC Aarau 1:0 selbst im Brügglifeld, wo zuvor nicht mal der FCZ gewonnen hatte. Weil der FCW in dieser Zeit nur noch einmal siegte und lediglich fünf Punkte sammelte, siehts im direkten Vergleich jetzt so aus: Der FCW ist noch Fünfter, fünf Punkte hinter Wil, dem neuen Dritten. Vor allem aber haben die Wiler auf den FCZ vier Punkte wettgemacht. Was aus der Perspektive des Optimisten Wiler Herkunft heisst: Mit drei Siegen aus den drei verbleibenden Direktbegegnungen könnte der FC Wil den FCZ wieder aus eigener Kraft überholen . . .

Der «dynamische FCW»

Er habe, sagt Rueda, den FCW «in dieser Saison nie so dynamisch gesehen wie bei jenem 3:0». Aber es habe auch seine Mannschaft «undiszipliniert verteidigt». Anders als in den Matches seither, in denen nur noch dem Schaffhauser Shkelqim Demhasaj ein Tor gegen Ruedas Torhüter Steven Deana glückte. «In jenem Spiel hatten wir auch Glück», sagt der Wiler Trainer dazu. Arnaud Bühlers 2:1 fiel erst in der 88. Minute.

Aber es arbeitet sich zurzeit gut beim FC Wil. Rueda ists auch sonst wohl. Es passt ihm im Hotel im Zentrum, das er bezogen hat. Mit dem Verwaltungsrat Abdullah Cila ist er ab und zu in telefonischem Kontakt. Der wartet weiterhin in der Türkei auf Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung. Im täglichen Leben ist der deutsche Sportchef Roland Koch (64) Ruedas Ansprechperson. «Er ist stets präsent», sagt Rueda, «mit ihm komme ich sehr gut zugange.» Koch darf ja auch als Experte für Beziehungen mit der Türkei gelten, denn als langjähriger Assistent Christoph Daums wirkte er neun Jahre bei Klubs wie Besiktas oder Fenerbahçe, zwei der Grossen im Land.

Von der Spielerprominenz, die in Wil so breit gestreut ist wie in der Challenge League nur noch beim FCZ, fehlt heute der aus Lugano gekommene Stürmer Mattia Bottani. Rechtsverteidiger Dylan Stadelmann hat nach langer Verletzung sein Training wieder aufgenommen, ist aber noch nicht einsatzbereit. Wer zum Sieg in Aarau beitrug, wird gute Chancen haben, wieder zu spielen. Neu im Vergleich zum Hinspiel ist der französische Mittelfeld-Routinier Rémi Gomis (32), der viele Jahre in der Ligue 1 hinter sich hat, zuletzt in Nantes.

Stütze Mangold ist zurück

Die Winterthurer werden anreisen mit Marco Mangold, dem eindeutig bewährtesten «Sechser» dieser Saison. Er hat seine Sperre verbüsst. Womöglich spielt er im Zentrum wieder an der Seite des Nachwuchsmanns Robin Kamber, der den Match gegen Chiasso verletzt verpasste. Wieder verfügbar ist, nach überstandenen Magen-Darm-Problemen, auch Offensivkraft Luka Sliskovic. Ein zweites Mal im Kader steht Kreso Ljubicic, aber noch immer nicht in der Verfassung für einen Start.

Ein Trio fehlt: Gianluca D’Angelo muss wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel schon nach seinem ersten Auftritt in der Startelf wieder passen; auch Karim Gazzetta, die letzte Neuerwerbung, Kandidat für die zentrale Defensive auch er, ist weiterhin verletzt – nach dem Schlag aufs Bein, den er nach wenigen Minuten seines Debüts in der U21 gegen das «Zwei» des FC St. Gallen hinnehmen musste. Gar bis Ende Vorrunde fällt Captain Patrik Schuler aus. Er unterzog sich einem Eingriff am linken Fuss – wie vor zwei Jahren am rechten, als er Probleme mit einem Sesambein hatte.

Die Winterthurer haben darauf verzichtet, sich auf dem Kunstrasen auf den Auftritt im Bergholz vorzubereiten. Was ihr Ziel sein muss, endlich mal wieder ein anderes Spiel zu liefern als stets seit dem 3:0 gegen Wil. Denn immer war seither eine Halbzeit wesentlich besser als die andere. In Schaffhausen wurde so aus einem 0:2 bei Halbzeit ein 2:2, gegen Servette aus einem 1:2 ein 3:2, in Neuenburg aber aus einem 1:0 ein 1:4 und zuletzt eben gegen den Tabellenletzten Chiasso aus einem 1:0, das eindeutig mehr hätte sein müssen, ein 1:1, das sich am Ende auch zu einer Niederlage hätte auswachsen können.

 

 

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