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14.10.2016, 22:58 Uhr, Autor: LANDBOTE

Presse-Artikel Winterthurer Kunstrasen nicht krebserregend

LANDBOTE: Ein Journalist fand heraus, dass auf vielen Fussballplätzen in Holland Granulat eingesetzt wird, das krebserregend ist. In Winterthur und Zürich kommt dieses aber nicht zum Einsatz.

Nachdem ein holländischer Journalist aufgezeigt hat, dass das Gummigranulat von vielen Kunstrasenplätzen gesundheitlich bedenklich ist, geben die Städte Zürich und Winterthur Entwarnung. Hier kommt ein teureres und hochwertigeres Granulat zum Einsatz.

Der holländische Journalist zeigte in dem Film «Gefährliches Spiel» auf, dass 90 Prozent der 3000 Kunstrasenplätze in seinem Land mit billigen Kunststoffkörnchen belegt sind, die aus alten Autoreifen hergestellt wurden.

Die darin enthaltenen Weichmacher stehen im Verdacht, die Gesundheit der Fussballspieler und -spielerinnen zu gefährden. Sie gelten unter anderem als krebserregend. Nach der Ausstrahlung des Filmes wurde das Gesundheitsministerium aktiv. Mehrere Meisterschaftsspiele in den Niederlanden wurden vorsichtshalber abgesagt.

Fünf Rasenplätze mit Granulat

Laufen die Spieler auch hierzulande Gefahr, mit dem schädlichen Granulat in Berührung zu kommen? In den Städten Winterthur und Zürich nicht, wie sich heute zeigt. In beiden Städten ist kein billiges Granulat im Einsatz.

In Zürich sind von den 31 Kunstrasenplätzen fünf mit einem ähnlichen Granulat ausgelegt. Dabei handle es sich aber um hochwertigeres EPDM-Granulat, sagte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage der sda. Dieses Granulat sei aber auch etwas teurer als jenes aus Autoreifen.

Granulat hält Grashalme aufrecht

Entwarnung gibt es auch aus Winterthur. Auf den drei Kunstrasenplätzen der Stadt (Schützenwiese, Hegmatten und Flüeli) wird ebenfalls EPDM-Granulat verwendet. Winterthur habe sich von Beginn weg für die etwas teurere, aber gesundheitlich und ökologisch bessere Variante entschieden, teilte die Stadt mit. Zum Vergleich: Auf dem Markt in der Schweiz kostet die billigste Granulatvariante 200 Franken pro Tonne, die in Winterthur verwendete bis zu 700 Franken. Nachfragen von besorgtenEltern gab es bei der Stadt bisher zwar keine, sagt Sportamt-Chef Dave Mischler. In Rücksprache mit dem FC Winterthur habe man sich aber entschieden, proaktiv zu kommunizieren.

Das Gummigranulat auf Kunstrasen ist nötig, um die künstlichen Grashalme schön aufrecht zu halten. Die Körnchen müssen regelmässig wieder neu gestreut werden. (anb/sda)

 

 

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