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01.10.2016, 09:50 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Den Aufwärtstrend bestätigen

LANDBOTE: Am 10. August hat der FCW daheim gegen Neuchâtel Xamax diskussionslos 0:1 verloren. Seither wurde er in sieben Pflichtmatches nicht mehr geschlagen. Heute fährt er zum Start des zweiten Meisterschaftsviertels nach Neuenburg.

 

Der FCW ist kein Spitzenteam der
Challenge League, zu deutlich ist
er vom Trio FCZ/Xamax/Aarau
entfernt. Aber das hat auch keiner
erwartet. Dennoch ist, allerdings
eher kämpferisch als spielerisch,
von einer positiven Entwicklung
zu sprechen. Natürlich ist zu berücksichtigen,
dass die Spiele und
damit die Niederlagen gegen die
drei Topklubs in die ersten vier
Runden fielen. Und zwei der sieben
Matches seither waren Cupspiele
gegen die Erstligisten Yverdon
und Stade-Lausanne-Ouchy.
Aber Leistungen, wie sie seither
beim 3:0 gegen den FC Wil oder,
wenigstens in der zweiten Halbzeit,
beim 2:2 in Schaffhausen und
beim 3:2 gegen Servette geboten
wurden, dürfen als Fortschritt gesehen
werden.
Danach hat der FCW aus neun
Spielen 14 Punkte auf dem Konto.
Das ist von den 17 Meisterschaftsvierteln,
die seit der Einführung
der Zehnerliga vor gut vier Jahren
gespielt wurden, eines der
besseren. Erfolgreicher war der
FCW in dieser Zeit nämlich nur
fünfmal. Rekord sind die 19 Punkte
im letzten Viertel der Saison
2012/13, die der FCW unter Boro
Kuzmanovic auf Platz 2 beendete;
ohne den Rückzug Bellinzona
wärs immerhin Platz 3 gewesen.
Dazu kamen die 16 Punkte vor
zwei Jahren im ersten Viertel
unter Jürgen Seeberger. Dreimal
waren es unter Kuzmanovic noch
15 Punkte. Insgesamt dreimal
sind es jetzt 14, das letzte Viertel
ist das bisher beste – von dreien –
unter Sven Christ.
Bedeutsamstes Merkmal der
Saison ist ja, dass der FCW einen
Umbruch hinter sich hat. Elf
Neue waren es bis zu Saisonbeginn,
als Zwölfter kam am Dienstag
der Genfer Karim Gazzetta dazu.
Entsprechend sah die Mannschaft
aus: In den ersten vier Runden
begann sie mit sieben oder,
einmal, gar acht Neuen; dazu wurden
meist zwei, ab und zu gar drei
Neue eingewechselt. Und als
Marco Mangold nach der Niederlage
gegen Xamax seinen Platz als
«Sechser» nach einem halben
Jahr Pause wieder übernahm, waren
es jeweils noch sechs Neue in
der Startelf plus zuletzt jeweils
drei, die eingewechselt wurde.
Dass Mangolds Rückkehr mit
den besseren Resultaten, mit der
doch allmählich zunehmenden
Stabilität zusammenfiel, ist kein
Zufall. Aber es war auch so, dass
sich die Neuen besser einzufügen
begannen. Beim 3:0 gegen Wil
war die spielerische Leistung
sehr gefällig, gegen Schaffhausen
und Servette, als Rückstände
wettgemacht wurden, war eher
das kämpferische Element hervorzuheben.
Also sagt Christ:
«Wie wir in der zweiten Halbzeit
gegen Servette gekämpft haben,
ist in jedem Spiel zu verlangen.»
«Keiner kein Gewinn»
Von den Neuen sagt er, ganz allgemein,
«ist keiner kein Gewinn».
Zwei, die Verteidiger Daniele
Russo und Leandro Di Gregorio,
haben noch jede Meisterschaftsminute
gespielt, ein dritter, Stürmer
Silvio, stand stets in der
Startelf und wurde nur zweimal
kurz vor Schluss ausgewechselt.
Silvio ist von allen Neuen vielleicht
der wichtigste, aber herausgeragt
ist noch keiner. Noch
gar nicht gespielt hat, neben Gazzetta,
der eigentlich als Stabilisator
fürs Mittelfeld geholte Kreso
Ljubicic. Er steht nach überstandener
Knieverletzung vielleicht
heute erstmals im Kader.
So sind die Neuen nach dem
ersten Viertel zu bewerten:
Daniele Russo (9 Spiele/9
Starts in der Meisterschaft; 2 Assists)
:
Er kam kaum eine Woche
vor dem Startmatch und spielte
stets; nicht brillant, manchmal
unbeweglich, aber zuverlässig,
vor allem mit seiner Kopfballstärke
bei Standardsituationen
wichtig.
Leandro Di Gregorio (9/9): Seine
bisher beste Leistung bot der
Aussenverteidiger gegen Servette,
als er mit seinen Eckbällen
endlich mal am Ursprung zweier
Tore stand. Defensiv hatte er lange
Mühe mit dem Stellungsspiel,
«aber das war doch begreiflich»,
sagt Christ, «er hat in der vergangenen
Saison so wenig gespielt».
Kreso Ljubicic: Seine Knieprobleme
hielten ihn, nach dem
ersten Testmatch, vom Spielen
ab. Jetzt trainiert er normal mit,
das Debüt kommt näher.
Nicola Sutter (7/5): Er begann
im zentralen Mittelfeld erfreulich
gut und liess dann markant
nach. Ihn verdrängte Mangold.
«Er geriet in ein Loch», sagt
Christ, «aber das ist logisch bei
einem, der in den letzten Jahren
selten spielte. Jetzt muss er zeigen,
wie er reagiert – ob mit harter
Arbeit oder nicht.» Mit andern
Worten: Der Berner Oberländer
muss den Wettkämpfer
zeigen.
Robin Kamber (8/4/2 Tore): Das
vielleicht grösste Fragezeichen. Er
verlor seinen Startplatz bald einmal,
aber zuletzt fiel er mit zwei
hervorragenden Toren in Schaffhausen
und gegen Servette auf.
Was ist er am ehesten? Kaum ein
«Sechser», wie beim FCW wiederholt.
«Am ehesten ein Achter»,
denkt Christ; aber ein «Achter» ist
beim FCW im Regelfall nicht vorgesehen.
Fakt ist: Das spielerische
Potenzial des Baslers ist gross,
eher weniger das kämpferische.
Luca Radice (8/7): Der aus Aarau
zurückgekehrte Routinier ist
mit seiner positiven Art immer
ein Plus. Daran ändert auch
nichts, dass er zweimal nicht gut
spielte, bis er gegen Servette hereinkam
und zur Wende beitrug.
Silvio (9/9; 3 Tore, 3 Assists; dazu
2 Tore im Cup)
: In den meisten
Beziehungen ist er eine klare Verstärkung;
wie er für die Mannschaft
arbeitet. Allein, so gut wie
er ist, dürfte er öfter den Skorer
herauskehren und den direkteren
Weg aufs Tor suchen. Dass er
es kann, hat er ja mit seiner Doublette
gegen Wil gezeigt.
Romain Dessarzin (8/6; 1 Tor, dazu
2 im Cup)
: Wie er das erste Tor
gegen Servette schoss, zeigte seine
hervorragende Schusstechnik –
die beste aller FCW-Spieler. Er hat
sie schon wiederholt gezeigt, allerdings
eher gegen schwächere
Teams – wie im Cup und in der Vorbereitung.
Die Frage ist: Wie setzt
er sich auf Dauer gegen Spitzenteams
durch? Aber er ist immer
einsatzvoll – «und murrt auch
nicht, wenn er mal auf die Bank
muss», wie der Trainer beifügt.
Luka Sliskovic (8/4, 1 Tor): Er
ist der Mann für überraschende
Offensivaktionen, der Typ Knipser.
Aber dafür hat er bisher zu
wenig getroffen – erst einmal mit
seinem Elfmeter gegen Servette.
Manuel Sutter (8/7; 3 Tore/3
Assists; dazu 3 im Cup)
: Ein guter
Zentrumsstürmer, aber auch Flügelmann,
wie er nach dem durch
eine Verletzung verzögerten Saisonstart
zeigte. Seine Torquote
ist jedenfalls in Ordnung, sein
Einsatz unbestritten.
Jordi Nsiala (6/0): Noch ohne
nennenswerte Beiträge. Immerhin,
die Physis dazu brächte er mit.
Heute also spielt Christ mit seinen
Neuen und einer Handvoll
«Alter» in Neuenburg. Ein Punktgewinn
wäre der deutlichste Hinweis,
wie es mit dem FCW aufwärtsgegangen
ist seit der letzten
Niederlage – gegen Xamax. Ob
der Aufwärtstrend gar reicht,
erstmals gegen ein Spitzenteam
zu punkten. hjs

 

 

Der FCW in Neuenburg: Seit 48 Jahren ohne Sieg

Das Frühjahr 1968 war für den
FCW eine glorreiche Zeit: Er qualifizierte
sich zum ersten Mal für
den Cupfinal, bot dort am Ostermontag
trotz der 1:2-Niederlage
gegen den Nationalliga-ALeader
Lugano einen grossen
Match. Und im Mai stand er, mit
Reisser Timo Konietzka, vorzeitig
als Aufsteiger in die Elite fest.
Eine Woche später, am Pfingstmontag,
fuhr er zu Xamax nach
Neuenburg, wo er früher in der
Saison schon den Cup-Achtelfinal
in der Verlängerung 5:4
gewonnen hatte. Nun kehrte
er – mit einem 3:1 – auch in der
Meisterschaft als Sieger heim.
Das war also vor gut 48 Jahren
– und es ist bis heute der letzte
FCW-Erfolg auf der Maladière
geblieben. 14-mal hat eine
Winterthurer Mannschaft
seither dort gespielt, 12-mal verloren
und zweimal 0:0 gespielt.
Seit die Neuenburger zurück
sind in der Challenge League,
gewannen sie mal 1:0, mal 2:0.
Die Heimstärke auf dem
Kunstrasen ist eine der grossen
Qualitäten von Xamax, vor
allem seit dem Amtsantritt des
Trainers Michel Decastel vor
knapp einem Jahr. 15 Spiele,
12 Siege, keine Niederlage –
das ist die Bilanz in der
Meisterschaft seither. In dieser
Zeit hat Xamax aber auch auf
der Schützenwiese seine
Fortschritte nachgewiesen, mit
einem 3:0 im Frühjahr und
dem 1:0 im August.
Der FCW hat heute Gianluca
D’Angelo erstmals in dieser
Saison im Kader. Je nachdem,
wie Captain Patrik Schulers Fuss
aufs gestrige Training nach einer
einwöchigen Pause reagiert,
steht auch Kreso Ljubicic im
Aufgebot – erstmals überhaupt.
Die zwölfte und bisher letzte
Neuerwerbung, der Genfer
Karim Gazzetta, gibt sein Debüt
heute Nachmittag bei der U21,
gegen die U21 des FC St. Gallen
mit Trainer Hakan Yakin. hjs

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