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26.09.2016, 09:04 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Pressevorschau: Sich hinter der Spitze festsetzen

LANDBOTE: Der FCW hat keines seiner sechs letzten Pflichtspiele verloren. Gewinnt er heute gegen den Aufsteiger Servette, kann er sich auf Platz 5 der Challenge League festsetzen.


Natürlich ist das Thema Konstanz
beim FCW noch immer keine
klare Sache. Aber Fortschritte
sind doch erkennbar. Dafür
spricht mal die Zahl, eben keinen
der letzten sechs Pflichtmatches
verloren zu haben – selbst wenn
da die beiden Cupspiele gegen
Erstligisten darunter waren und
eine wirklich überzeugende Leistung
über 90 Minuten nur beim
3:0 gegen den FC Wil geboten
wurde. Zwiespältig war ja auch
der letzte Auftritt in Schaffhausen
– vom 0:2 zum 2:2, mit bedenklich
schwachen Phasen, aber auch
dem Willen (und schliesslich dem
Können), diese zu korrigieren.
Auf jeden Fall hat es der FCW
seit dem 0:1 gegen Neuchâtel Xamax
am 10. August geschafft, sich
deutlich von den nominell wie
tatsächlich schwächeren Mannschaften
der Liga abzusetzen;
und er hat ja auch erst gegen jene
drei Klubs verloren, die schon
deutlich und erwartungsgemäss
ganz vorne stehen: gegen den
grossen Favoriten FCZ, gegen Xamax
und den FC Aarau, die nicht
ganz so gut sind wie die Zürcher,
aber besser als die andern.
Der FCW lässt sich vor dem
letzten Spiel des ersten Viertels
also schon ziemlich klar einordnen:
wie erwartet nicht gut genug
für ganz vorne, aber zunehmend
deutlich wahrnehmbar stark genug,
nichts mit den hinteren Rängen
zu tun zu haben. Diesen Eindruck
kann er heute nicht unwesentlich
verdichten, wenn er
gegen Servette gewinnt. Dann
schiebt er sich nämlich als Fünfter
auf die Höhe des Vierten aus
Wil, und er erhöht die Distanz auf
die drei Letzten auf sieben bis
neun Längen.
Der Servette FC kommt als
namhafter Neuling, der bisher
nicht ganz so gut abgeschnitten
hat, wie wohl der eine oder andere
Nostalgiker vermutete oder
zumindest hoffte. Die Genfer
sind jedenfalls noch nicht annähernd,
was ihnen da und dort zugetraut
worden sein mochte:
gleich nach der Rückkehr aus
der Promotion League schon
wieder ein Verein, der das
Potenzial eines Spitzenteams
erkennen lässt. Im Gegenteil,
der Servette FC spielt bisher so,
dass er zuerst mal schauen muss,
sich vom Tabellenende fernzuhalten.
Zwei Dinge kennzeichnen seine
bisherige Saison offensichtlich:
Servette verlor zuerst viermal,
holte dann aus drei Spielen
sieben Punkte, ehe es am vergangenen
Donnerstag vom FCZ mit
einem 3:0 im Letzigrund wieder
gestoppt wurde. Servette hat alle
seine vier Auswärtsspiele verloren,
daheim aber nur gegen
Schaffhausen. Diese vier Auswärtsspiele
waren eben in Zürich,
in Neuenburg, in Aarau und in
Wil zu bestreiten, also gleichsam
gegen die vier «Grossen». 1:9 Tore
sind daraus die Bilanz.
Immerhin, es war eine allmähliche
Steigerung zu erkennen. In
den letzten Spielen wirkten die
Genfer nicht mehr wie die unbedarfte
Juniorenmannschaft, als
die sie anfangs auftraten. Zu
mehr Stabilität verhalf ihnen die
Umstellung von einer Viererabwehr
auf ein 3-4-3. Mit Anthony
Sauthier (25) rechts und dem
Franzosen William Le Pogam
(24) links stehen dafür geeignete
Aussenläufer zur Verfügung. Le
Pogam kam aus Toledo, aus Spaniens
3. Liga, ausgebildet wurde
er in Lyon.
Ein Gewinn ist aber auch der
erst nach vier Runden zum Kader
gestossene Stürmer Jean-Pierre
Nsame (24), Franzose auch er. Er
brachte es in der vergangenen
Saison gar zu fünf Teileinsätzen
bei Angers in der Ligue 1. Vier Tore
aus vier Spielen sind seine Bilanz,
die klar beste bei Servette.
Der bekannteste Offensivspieler
der Genfer wartet dagegen noch
auf seinen ersten Treffer: Alexandre
Alphonse, ehedem Meisterspieler
des FCZ und mittlerweile
34, ist noch nicht in bester
Verfassung. Erst zweimal hat er
über 90 Minuten gespielt. Sein
Höhepunkt war, wie er von der
FCZ-Gemeinde bejubelt wurde,
als er am Donnerstag im Letzigrund
eingewechselt wurde ...
Der jüngste Trainer
Der schlechte Start Servettes förderte
natürlich bald einmal Zweifel
am Trainer, am Franzosen
Anthony Braizat, mit seinen 39
Jahren dem Jüngsten seiner
Zunft in der Liga. Er ist erst seit
Anfang Jahr Chef, vorher war er
jahrelang Juniorentrainer bei
Servette gewesen. Und noch vorher
hatte er, von 2008 bis 2010, in
Servettes Mittelfeld gespielt –
neben seinem heutigen Captain
Tibert Pont. Nun wurde er nach
vier Niederlagen schon mal angezählt,
wurden Namen wie jene
von Bernard Challandes und Didier
Tholot genannt – für den
Fall, dass gegen den FC Le Mont
wieder verloren werde. Servette
siegte – erstmals – 2:1. Es folgte
mit dem Heim-1:1 gegen den FC
Chiasso eine nächste Enttäuschung,
also war das Szenario um
Braizat vor dem Match gegen den
FC Wohlen wieder dasselbe. Servette
siegte zum zweiten Mal,
diesmal gar 6:1.
Ein 0:3 im Letzigrund brachte
Braizat natürlich nicht schon
wieder in die Bredouille. Jetzt
nimmt er, nach den Auswärtsniederlagen
gegen die ersten Vier,
seinen fünften Anlauf in der
Fremde beim Tabellenfünften –
auf der Schützenwiese. In einem
Spiel, das eben nicht nur dem
FCW zeigen kann, wo er hingehört.
In die obere oder die untere
Tabellenhälfte. hjs

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