Next Match

Sa   03. Juni 2017   17:45

FCW

- : -

Chiasso

Last Match

Sa   27. Mai 2017   19:00

Xamax

- : -

FCW

Hauptsponsor

Keller

Ko-Sponsoren

  • DE Druck AG
  • Haldengut
  • gpard

Fahrzeugpartner

Auto Haerti AG

Medienpartner

  • Der Landbote
  • Winterthurer Stadtanzeiger
  • Radio Top

Vitaminspender

Biotta AG

Webdesign

Digicom Digitale Medien AG

19.09.2016, 09:23 Uhr, Autor: LANDBOTE; Hj. Schifferli

Presse-Artikel Presseschau: Sauber erledigt

LANDBOTE: Der FCW überstand seine zweite Cupreise zu einem Waadtländer Erstligisten ziemlich souverän. Ohne je nervös zu werden, schlug er nach Yverdon-Sport auch Stade-Lausanne-Ouchy mit drei Toren Differenz. Diesmal wars ein 3:0.

 


Mitte August waren die Winterthurer
mit einem 4:1 aus Yverdon
heimgekehrt, nach einer nur bis
zum 2:0 in der ersten Viertelstunde
überzeugenden, nachher aber
mässigen Leistung. Am Samstag
hiess der Gegner Stade-Lausanne-
Ouchy, an der Spitze der
Westschweizer Erstligagruppe
mit Yverdon punktgleich – und in
der Verfassung des Tages eher solider
als Yverdon damals. Aber es
schauten für den FCW wieder
drei Tore Differenz heraus, nach
einem Auftritt, der den Stil des
durchaus souveränen Oberklassigen
verriet.
Die Winterthurer brillierten
auf tiefem Geläuf nicht, aber sie
spielten grundsätzlich konzentriert,
sie liessen nur wenig zu,
und sie schossen immerhin drei
Tore. Vor allem hatten sie in den
massgeblichen Momenten die
Nase vorn. Das galt vor allem für
zwei Szenen nach gut einer halben
Stunde. Zuerst hebelte der
Tunesier Ahmed Mejri mit
einem Steilpass auf Sonny Kok
die deutliche Überzahl von Winterthurer
Verteidigern aus; doch
Kok scheiterte am herausgelaufenen
Torhüter Matthias Minder,
der sich vor ihm aufgebaut
hatte. Auf der Tribüne sah es Vater
Robert Kok, in den 80er-Jahren
vor allem für Lausanne-
Sports und Servette einer der
besten Stürmer im Lande. Weil er
in Situationen wie diesen seine
Chance nutzte. Sohn Sonny übrigens,
immerhin schon 26, interessiert
Neuchâtel Xamax.
Drei Minuten später erhielt
Romain Dessarzin, einer der Lausanner
des FCW, die Chance, es
besser zu machen als Kok junior.
Ihn schickte Nicola Sutter auf
den Weg zum Lausanner Tor;
Dessarzin begann ihn hart an der
Abseitsgrenze und schloss dann
kühl ab. Fortan hatten die Winterthurer
die Reserve, die ihnen
die Aufgabe erleichterte. «Wir
wurden nie nervös», sagte ihr
Trainer Sven Christ später; auch
nicht in Momenten, in denen die
Waadtländer hätten gefährlich
werden können.
Die starken Impulse Sliskovics
Die Entscheidung war dann das
2:0 in der 77. Minute. Manuel
Sutter schoss es mühelos, nachdem
Luka Sliskovic den Ball
nach einem Fehler Mejris erkämpft
und seinem besser stehenden
Kollegen überlassen
hatte. Sliskovics Einwechslung
nach 66 Minuten war ein Gewinn.
Er war fortan zweiter
zentraler Offensivspieler neben
Silvio, Manuel Sutter ging auf die
rechte Flanke, Luca Radice wurde
ausgewechselt. Radices Leistung
war einflussarm gewesen.
Er hatte kurz nach der Pause
nach einem Zuspiel Nicola Sutters
eine gute Chance eher nachlässig
vergeben.
Sliskovic war einer von vier aus
der Startelf, die am Montag gegen
den FC Wil überzeugt hatte. Für
ihn durfte eben der Romand Dessarzin
in der Offensive wirken.
Als Cupgoalie spielte Minder für
David von Ballmoos. Als zentraler
Aufbauer stand wieder mal Nicola
Sutter auf dem Platz. Er vertrat
Captain Patrik Schuler, der nach
dem Zusammenstoss mit dem
Wiler Basil Stillhart doch noch
nicht matchfit war. Kopfbälle wären
noch nicht wieder erlaubt
gewesen, sagte Schuler. Er denkt,
eben doch eine leichte Hirnerschütterung
erlitten zu haben.
Der dritte Wechsel Christs war,
als Linksverteidiger den gegen
Wil weniger überzeugenden Leandro
Di Gregorio durch Tobias
Schättin zu ersetzen.
Nicola Sutter leitete immerhin
das erste Tor ein. Schättin machte
einen soliden Match. Sliskovic
lieferte die entscheidenden Beiträge,
die das Spiel dann entschieden.
Er brachte Zug und technische
Fertigkeit in die Aktionen,
was vorher geraume Zeit gefehlt
hatte. Kurz vor dem 2:0 hatte er
den Lausanner Torhüter Robin
Enrico mit einem Flachschuss zu
einer formidablen Parade gezwungen.
Und sein Zuspiel ermöglichte
Manuel Sutter in der
letzten Sekunde auch das 3:0. «Im
Grätschen», wie er es selbst formulierte,
brachte der Vorarlberger
den Ball gegen Verteidiger Fabio
Rego über die Linie. Dass «die
Null» stehen blieb, verdankten
die Winterthurer noch ein zweites
Mal Minder, der einen Schuss
Nicolas Tebibs stark abwehrte.
Ein 1:2 hätte den Waadtländern
nochmals Hoffnung gegeben.
Minder wies also nach, dass der
FCW nirgends weniger Probleme
hat als bei den Torhütern.
Was war sonst noch zum Personal
zu erwähnen? In der Abwehr
wackelte Guillaume Katz, Lausanner
auch er, am ehesten; Daniele
Russo wurde zum zweiten Mal verwarnt
und verpasst den Achtelfinal;
und Marco Mangold war erneut
solidester aller Spieler. Mitte
Juli noch weitab von Einsätzen,
eigentlich nur Trainingsgast, ist er
zurzeit einer der sichersten Werte
der Mannschaft – wenn nicht der
sicherste. Den braucht der FCW
auch, zumal es Kreso Ljubicic noch
immer nicht ins Kader brachte
und Gianluca D’Angelo wegen seiner
neusten Probleme, mit einem
Zeh, auch in Lausanne fehlte.
Viermal ungeschlagen
Die Pflicht wurde in Ouchy sauber
erledigt. Der nächste Termin ist
am Donnerstag das Derby in
Schaffhausen. Wieder mit von
Ballmoos im Tor; eigentlich müsste
auch Schuler wieder bereit sein;
Sliskovic hat sich am Ufer des
Genfersees aufgedrängt. Und für
Christ wars das vierte Pflichtspiel
in Folge ohne Niederlage, drei
wurden gar gewonnen. Das ist für
ihn FCW-Bestleistung – und ein
Schritt in die richtige Richtung.
Richtung Konstanz. hjs

 

 

+ + +  M A T C H T E L E G R A M M  + + +

Stade-Lausanne-Ouchy (1.) – FC Winterthur 0:3 (0:1)

Samstag, 17. September 2016, 16.00h - Stade Samaranch, Vidy. – 450 Fans (davon 80 aus Winterthur) – SR Dudic.

Tore: 36. Dessarzin 0:1. 77. Manuel Sutter 0:2. 93. Manuel Sutter (Eigentor Rego) 0:3.

SLO: Enrico; Danner (82. Soos), Geiser, Mabanza (73. Martinet), Rego; Ngindu, Fungilo, Laugeois, Pianaro (62. Tebib); Mejri; Kok.

FCW: Minder; Avanzini, Russo, Katz, Schättin; Dessarzin (83. Nsiala), Mangold, Nicola Sutter (83. Kamber), Radice (66. Sliskovic); Manuel Sutter, Silvio.

Bemerkungen: Bei SLO Martinet nach seiner Einwechslung links im Mittelfeld, Fungilo Innenverteidiger. – FCW ohne Torhüter von Ballmoos (freies Wochenende), Schuler (Nachwirkungen der Kopfverletzung aus dem Montagsspiel), D’Angelo (verletzt) und Ljubicic (im Aufbautraining); Sliskovic nach seiner Einwechslung Sturmspitze, Manuel Sutter rechts und Dessarzin links im Mittelfeld; Nicola Sutter mit Krämpfen ausgewechselt.

Verwarnungen: 21. Kok (Foul). 28. Dessarzin (Foul). 40. Nicola Sutter (Foul). 43. Katz (Hands). 68. Russo (Foul; für den Achtelfinal gesperrt).

Schiedsrichter Dudic pfiff am Montag schon den Match gegen den FC Wil.

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.

*
*